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Windows 11: Großes Update am 14. Juli bringt 13 neue Funktionen

26.06.2026 - 20:44:58 | boerse-global.de

Microsofts Juli-Paket KB5095093 bringt Systemwiederherstellung, schnellere Suche und mehr Flexibilität bei Updates.

Windows 11 Juli-Update: 13 neue Funktionen und Optimierungen
Windows - Leuchtend blaues Windows-Logo auf dunkler, futuristischer Platine mit digitalen Linien, symbolisiert ein Technologie-Update. 26.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Am 14. Juli 2026 soll das Paket mit der Kennung KB5095093 ausgeliefert werden. Es umfasst 13 neue Funktionen – von der Systemwiederherstellung über Barrierefreiheit bis zur Leistungsoptimierung.

Bereits am 23. Juni hatte der Konzern eine Vorabversion veröffentlicht, die kritische Fehler behob und einen Ausblick auf die kommenden Werkzeuge gab.

Automatische Rettungspunkte und flexible Update-Steuerung

Eine der wichtigsten Neuerungen heißt Point-in-time Restore. Das Tool erstellt automatisch alle 72 Stunden System-Snapshots. Nutzer können damit ihren Rechner auf einen früheren Zustand zurücksetzen, falls Probleme auftreten. Die Funktion ist in den Editionen Home und Pro standardmäßig aktiv – sofern das Gerät mindestens 200 Gigabyte freien Speicherplatz bietet.

Auch die Kontrolle über Update-Unterbrechungen wird überarbeitet. Ein neuer, kalenderbasierter Pausemechanismus erlaubt es, Windows-Updates bis zu 35 Tage hinauszuzögern. Das verschafft deutlich mehr Flexibilität als die bisherigen, starren Pausenregelungen.

Mehr Tempo beim Starten und Suchen

Für flüssigere Bedienung sorgt ein Low Latency Profile. Es nutzt kurze CPU-Frequenzspitzen, um Programmstarts und Menü-Interaktionen zu beschleunigen. Microsoft-Vizepräsident Scott Hanselman vergleicht die Technik mit Smartphone-Betriebssystemen und sieht darin den Schlüssel, um mit der Reaktionsgeschwindigkeit von macOS gleichzuziehen.

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Der Datei-Explorer bekommt ebenfalls einen Geschwindigkeitsschub. Die Suchlogik wurde überarbeitet: Das System führt keine doppelten Prüfungen mehr auf identische Dateien oder Ordner innerhalb eines Suchvorgangs durch. Das senkt den Bedarf an Arbeitsspeicher und Rechenleistung – die Ergebnisse erscheinen schneller.

Barrierefreiheit und Bedienkomfort

Das Juli-Update bringt zudem mehrere Verbesserungen für die Benutzeroberfläche und Zugänglichkeit:

  • Bildschirmtönung: Eine neue Einstellung bietet sechs Voreinstellungen und eine benutzerdefinierte Option, um den Bildschirm einzufärben. Das hilft Nutzern mit bestimmten Sehempfindlichkeiten.
  • Bildschirmlupe: Das Vergrößerungswerkzeug unterstützt jetzt feinere Zoom-Stufen bis zu 400 Prozent.
  • Widgets: Die Widgets-Leiste wird leiser – Microsoft reduziert die Häufigkeit von Benachrichtigungen und visuelles Rauschen.
  • Eingabe und Konnektivität: Verbesserungen für Bluetooth und die Phone-Link-App sowie optimierte Sprachsteuerung und Spracheingabe speziell für Copilot+-PCs sind ebenfalls an Bord.

Fehlerbehebungen und Ausblick auf 26H2

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Die Vorabversion vom 23. Juni hat bereits einen Fehler behoben, der bei der Nutzung des Hintergrund-Übertragungsdienstes (BITS) zu einem langsamen Herunterfahren führte. Auch ein Problem mit leeren Taskleistensymbolen nach dem Anmelden wurde korrigiert. Diese Korrekturen fließen in das große Juli-Update ein.

Für die Zukunft plant Microsoft das jährliche Funktionsupdate 26H2, das voraussichtlich im Oktober 2026 erscheinen wird. Die Auslieferung erfolgt gestaffelt: Nutzer der Versionen 24H2 oder 25H2 erhalten ein kleines Aktivierungspaket von nur 174 Kilobyte, das bereits vorhandene Funktionen freischaltet. Wer noch auf Version 23H2 unterwegs ist, muss dagegen ein komplettes Systemupdate von rund 6,5 Gigabyte herunterladen. Diese gestaffelte Strategie soll Bandbreite sparen und die Installation für Nutzer aktuellerer Builds vereinfachen.

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