Windows, Kontextmenü

Windows 11: Kontextmenü endlich anpassbar ab 9. Juni

05.06.2026 - 09:32:13 | boerse-global.de

Microsoft behebt mit dem Juni-Update 2026 zentrale Nutzerkritik an Windows 11 und steigert die Systemleistung deutlich.

Windows 11 Update: Kontextmenü anpassbar und 40% schnellerer App-Start
Windows - A close-up of a modern computer screen displaying a highly customizable user interface with various icons and menus, suggesting advanced software. 05.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Software-Riese reagiert auf jahrelange Nutzerkritik und liefert endlich mehr Flexibilität.

Microsoft bereitet eine Reihe bedeutender Neuerungen für Windows 11 vor. Ziel ist es, langjährige Kritik der Nutzer an der Benutzeroberfläche und der Systemleistung endlich zu adressieren. Bereits am 9. Juni 2026 soll ein umfangreiches Update für die stabilen Versionen 24H2 und 25H2 starten.

Das Kontextmenü wird endlich anpassbar

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Einer der größten Kritikpunkte an Windows 11 war von Anfang an das neue Rechtsklick-Menü. Microsoft-Vizepräsident Marcus Ash bestätigte am 3. Juni 2026, dass dieses nun eine grundlegende Überarbeitung erfährt. Das Menü soll nicht nur schneller und einfacher werden – es wird sich künftig vollständig konfigurieren lassen. Nutzer können Elemente hinzufügen, entfernen und neu anordnen, um es an ihre persönlichen Arbeitsabläufe anzupassen.

Hinter dieser Entwicklung steckt die interne K2-Initiative unter der Leitung von Pavan Davuluri. Das Programm zielt darauf ab, Qualität, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit von Windows 11 grundlegend zu verbessern. Neben dem Kontextmenü sind weitere Änderungen in der Pipeline: eine vertikale Taskleiste, eine Auffrischung der Systemsteuerung sowie diverse Optimierungen am Startmenü. In aktuellen Testversionen finden sich bereits Schalter für verschiedene Startmenü-Bereiche und die Umbenennung des Bereichs „Empfohlen" in „Zuletzt verwendet".

Bis zu 40 Prozent schnellerer App-Start

Das Juni-Update bringt vor allem eines: Tempo. Mit dem neuen Low Latency Profile sollen sich Anwendungen um bis zu 40 Prozent schneller öffnen lassen. Das dürfte besonders Nutzer freuen, die täglich mit vielen Programmen arbeiten.

Doch das ist nicht alles. Der Task Manager erhält neue Kennzahlen für Neuronale Verarbeitungseinheiten (NPUs) – ein klares Zeichen, dass Microsoft auf die wachsende Bedeutung von KI-Hardware setzt. Auch die Audio-Unterstützung wird ausgebaut: Shared Audio via Bluetooth LE Audio ermöglicht das gleichzeitige Streamen auf mehrere Geräte. Und wer häufig die Webcam nutzt, profitiert vom Multi-App-Kamerazugriff: Mehrere Anwendungen können nun gleichzeitig auf das Kamerabild zugreifen.

Windows Hello wurde verfeinert, und die Windows-Suche findet Dateien künftig bereits mit nur zwei eingegebenen Zeichen.

Schluss mit der mühsamen Dateisuche

Ein weiteres Ärgernis vieler Nutzer adressiert Microsoft mit der neuen „Search by Substring"-Funktion. Bisher durchsuchte Windows nur nach Dateinamen-Anfängen. Künftig erkennt das System Dateien anhand jedes beliebigen Teils des Dateinamens. Diese Funktion wurde am 29. Mai 2026 in den Experimental Build 26300.8553 und Beta Build 26220.8544 zum Testen freigegeben.

Um solche Tests zu ermöglichen, hat Microsoft das Windows Insider-Programm umstrukturiert. Der neue Experimental-Kanal ersetzt den bisherigen Dev-Kanal und ergänzt die bestehenden Beta- und Release-Preview-Kanäle. Tester können nun gezielt einzelne experimentelle Funktionen über die Systemeinstellungen aktivieren.

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Neue Hardware für Windows 11

Parallel zu den Software-Neuigkeiten tut sich auch bei der Hardware einiges. Partner wie Nvidia haben auf Branchenevents neue ARM-basierte Prozessoren wie den N1X (RTX Spark) angekündigt, die speziell für Windows 11 entwickelt wurden.

Branchengerüchten zufolge könnte Microsoft bereits am 16. Juni 2026 das Surface Pro 13 vorstellen. Das Gerät soll mit dem Qualcomm Snapdragon X2 Elite ausgestattet sein – einem 12-Kern-Prozessor mit einer NPU, die 80 TOPS (Billionen Operationen pro Sekunde) leistet. Weitere Spezifikationen aus den Leaks deuten auf ein OLED-Display, bis zu 32 GB RAM und eine Akkulaufzeit von rund 15 Stunden hin. Für diese High-End-Variante würde Microsoft demnach auf LCD-Modelle verzichten.

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