Windows, Startmenü-Kontrolle

Windows 11: Startmenü-Kontrolle und schnellere Explorer-Suche ab Juli

Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 08:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsofts aktuelle Testversionen von Windows 11 verbessern Startmenü, Datei-Explorer-Suche und Sicherheitsfunktionen für Nutzer.

Windows 11: Neue Beta-Updates optimieren Startmenü und Suche
Nahaufnahme eines modernen Desktop-Monitors mit einer sauberen Windows 11-Oberfläche, aktualisierter Taskleiste und Startmenü. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Software-Riese hat diese Woche gleich mehrere neue Testversionen von Windows 11 veröffentlicht. Die Updates bringen zahlreiche Verbesserungen für Startmenü, Taskleiste und Datei-Explorer.

Mehr Freiheit im Startmenü

Die neuen Beta-Builds vom 20. und 21. Juli 2026 räumen Nutzern endlich mehr Kontrolle über das Startmenü ein. Wer will, kann einzelne Bereiche wie „Angeheftet", „Zuletzt verwendet" oder „Alle Apps" jetzt gezielt ein- oder ausblenden. Der bisherige Bereich „Empfohlen" heißt künftig schlicht „Zuletzt verwendet". Zusätzlich lässt sich die Größe des Startmenüs anpassen – wahlweise klein, groß oder automatisch.

Auch beim Datenschutz gibt es Fortschritte: Nutzer können ihren Kontonamen und das Profilbild im Menü verbergen. Eine verschiebbare Taskleiste bleibt zwar vorerst im experimentellen Stadium, doch Microsoft prüft offenbar, die Leiste künftig an jeder beliebigen Bildschirmseite zu platzieren.

Datei-Explorer wird deutlich schneller

Ein lange schwelendes Problem geht Microsoft nun an: die lahme Suche im Datei-Explorer. Bereits Mitte Juli hatte Design-Chef Marcus Ash angekündigt, die Suchzeiten drastisch zu verkürzen – Ziel ist eine Geschwindigkeit, die an die klassische Windows-Suche heranreicht, die Ergebnisse meist in rund einer Sekunde liefert.

Die neuen Builds setzen diese Optimierungen um. So unterstützt die Suche jetzt bereits Eingaben ab zwei Zeichen und verzeiht Tippfehler. Der Datei-Explorer zeigt Dateigrößen zudem in lesbaren Formaten wie KB, MB oder GB an. Ein neuer Mittelklick öffnet Ordner in neuen Tabs, und das Eigenschaftenfenster bekommt eine modernisierte Oberfläche.

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Sicherheit und Update-Kontrolle

Die Release-Preview-Builds bringen Windows Hello Enhanced Sign-in Security auch für externe Fingerabdrucksensoren. Desktop-Nutzer erhalten damit mehr biometrische Optionen.

Das Update-Management wurde ebenfalls überarbeitet: Eine neue Kalenderfunktion erlaubt es, Updates für bis zu 35 Tage auszusetzen. Der Fortschrittsbalken zeigt den Installationsstatus präziser an, und die Bereinigung nach Updates läuft effizienter. Für Unternehmen testet Microsoft zudem Hotpatching, das Neustarts bei Updates reduzieren soll.

Neue Funktionen für den Arbeitsalltag

Die aktuellen Updates enthalten weitere Verbesserungen für professionelle Anwender:

  • Sprache und Audio: Eine neue Voice-Isolation-Funktion filtert Hintergrundgeräusche bei der Diktierhilfe. Sprachsteuerung und Spracheingabe unterstützen jetzt auch Französisch, Deutsch und Spanisch.
  • Barrierefreiheit: Der Bildschirmvorleser Narrator arbeitet jetzt mit HID-Braille-Displays zusammen. Die Bildschirmlupe lässt sich so einstellen, dass Touch-Panning-Leisten standardmäßig deaktiviert sind.
  • Konnektivität: Bluetooth-Verbindungen synchronisieren Stummschaltungen zuverlässiger und arbeiten besser mit verschiedenen kabellosen Headsets. Netzwerkverbesserungen betreffen stabilere DHCP-Erneuerungen und schnellere IPPS-Druckvorgänge.
  • Hardware-Steuerung: Neue Präzisionseinstellungen für Touchpads erlauben die Anpassung von Scroll- und Zoom-Geschwindigkeiten. Energieeinstellungen gelten jetzt einheitlich über alle Systempläne hinweg.
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Die Systemanforderungen bleiben unverändert: Windows 11 benötigt 4 GB Arbeitsspeicher, Windows 10 kommt mit 2 GB aus. In den aktuellen Builds entfernt Microsoft zudem die Bildgenerierungs-KI aus bestimmten Copilot+-PC-Konfigurationen.

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