Windows, Taskbar

Windows 11: Taskbar wird endlich verschiebbar – erste Builds verfügbar

Veröffentlicht: 09.07.2026 um 07:04 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Microsofts aktuelle Insider-Builds erlauben erstmals native Verschiebung der Taskbar und führen die Cloud-Rebuild-Funktion ein.

Windows 11: Neue Insider-Builds erlauben flexible Taskbar-Positionierung
Windows - Nahaufnahme einer Windows 11-Taskleiste auf einem Monitor mit sichtbaren Symbolen und digitalen Schnittstellenelementen. Die Taskleiste leuchtet blau. 09.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Endlich bewegt sich etwas bei Windows 11: Microsoft hat neue experimentelle Funktionen für die Taskbar veröffentlicht. Nutzer können künftig Position und Größe des zentralen Bedienelements selbst bestimmen.

Seit dem Start von Windows 11 war die Taskbar fest am unteren Bildschirmrand verankert – sehr zum Leidwesen vieler Anwender. Damit könnte bald Schluss sein. Am 6. Juli 2026 veröffentlichte Microsoft mehrere neue Insider-Builds, die genau diese Einschränkung aufheben.

Neue Freiheiten für die Taskbar

Die experimentellen Builds 28120.2387 (26H1) und 26300.8493 bringen native Optionen, um die Taskbar an den oberen, linken oder rechten Bildschirmrand zu verschieben. Die Einstellungen finden sich unter „Personalisierung" und „Taskbar-Verhalten". Bislang war dafür nur der Umweg über Drittanbieter-Tools möglich.

Zusätzlich testet Microsoft einen „Kleinere Taskbar-Buttons"-Modus. Er sorgt für ein kompakteres Layout – allerdings als einfacher Ein-/Ausschalter, nicht als feiner Schieberegler. Die Entwickler arbeiten noch an der Optimierung für die neuen Positionen: Touch-Gesten, die Suchleiste und die Ausrichtung des Copilot-Interfaces müssen angepasst werden.

Cloud Rebuild: System neu aufsetzen ohne Datenträger

Ein weiteres Highlight der neuen Builds ist die „Cloud Rebuild"-Funktion. Sie gehört zur „Windows Resiliency Initiative" und vereinfacht die Systemwiederherstellung erheblich.

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Statt Installationsmedien oder lokale Wiederherstellungsimages zu benötigen, lässt sich Windows künftig direkt aus der Wiederherstellungsumgebung (WinRE) über Windows Update neu installieren. Das spart Zeit und macht den Prozess deutlich zugänglicher. Ebenfalls enthalten: ein überarbeitetes Flyout für die Benutzerkontensteuerung sowie Verbesserungen an der mongolischen Baiti-Schriftart.

Vier Builds, viele Änderungen

Microsoft veröffentlichte am 6. Juli gleich vier verschiedene Insider-Builds: Beta 26220.8764, Experimental 26300.8772, Beta (26H1) 28020.2380 und Experimental (26H1) 28120.2387. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Bildungswesen: Mit dem neuen Tool „Clipupgrade.exe" können K-12-Nutzer kostenlos von Windows Home auf Pro Education upgraden.
  • Fehlerbehebungen: Ein Bug, der den Schließen-Button von Outlook blockierte, wurde beseitigt. Auch Synchronisationsprobleme im Datei-Explorer mit OneDrive gehören der Vergangenheit an.
  • Suche und Privatsphäre: Für das für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartete Update 26H2 testet Microsoft Funktionen, um Web-Ergebnisse in der Suche zu deaktivieren, einen modernen Ausführen-Dialog und „Administrator Protection"-Features.
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Wann kommen die neuen Funktionen?

Die Taskbar-Freiheiten sind derzeit nur in experimentellen Builds enthalten – für die breite Öffentlichkeit noch nicht verfügbar. Insider rechnen damit, dass die Funktionen über das Insider-Programm verfeinert werden, bevor sie in einem Enablement-Paket für die Versionen 24H2 oder 25H2 landen. Microsoft selbst hält sich bedeckt, wann genau die lang ersehnte Flexibilität Einzug hält.

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