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WPS Office: ARM-native BĂŒrosoftware mit x64-Plugin-KompatibilitĂ€t

04.06.2026 - 13:30:42 | boerse-global.de

WPS Office erscheint nativ fĂŒr ARM-Prozessoren und bietet volle KompatibilitĂ€t zu Ă€lteren x64-Plugins sowie integrierte KI-Assistenten.

Micron Shares Surge as HBM Pricing Signals Industry Transformation - Bild: ĂŒber boerse-global.de
Micron Shares Surge as HBM Pricing Signals Industry Transformation - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Die BĂŒrosoftware lĂ€uft kĂŒnftig nativ auf ARM-Prozessoren – und das ohne Verzicht auf alte Plugins.

Der chinesische Softwarehersteller hat am 4. Juni 2026 eine neue Version von WPS Office veröffentlicht, die speziell fĂŒr Windows on ARM optimiert ist. Das Programm nutzt die ARM64EC-Architektur: Ein nativer ARM64-Kern sorgt fĂŒr effiziente Leistung, wĂ€hrend die KompatibilitĂ€t zu bestehenden x64-Plugins erhalten bleibt. Die Installation benötigt lediglich 251 Megabyte Speicherplatz und lĂ€uft laut Hersteller auch auf Ă€lterer Hardware flĂŒssig.

KI-Funktionen fĂŒr den BĂŒroalltag

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Die aktualisierte Suite integriert mehrere KĂŒnstliche Intelligenzen, die ArbeitsablĂ€ufe beschleunigen sollen. Dazu gehören automatisierte Werkzeuge fĂŒr Textzusammenfassung, Umschreibung und Übersetzung. Hinzu kommt ein KI-gestĂŒtzter PrĂ€sentationsgenerator sowie ein umfassender PDF-Editor mit Texterkennung (OCR), Texteingabe und Bildbearbeitung.

Technisch gesehen arbeitet das Hauptprogramm als native ARM64-Anwendung. Diese Architektur soll die Effizienz von ARM-GerĂ€ten voll ausschöpfen, ohne dass Nutzer auf gewohnte Erweiterungen verzichten mĂŒssen.

Der Markt fĂŒr Windows on ARM wĂ€chst rasant

Die Umstellung auf native ARM-UnterstĂŒtzung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Plattform deutlich an Bedeutung gewinnt. Ende 2025 erreichte WPS Office weltweit 6,78 Milliarden aktive GerĂ€te pro Monat. Allein im PC-Segment stieg die Zahl der monatlichen Nutzer auf 3,29 Milliarden – ein Plus von 13,18 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr.

Auf der Microsoft Build-Konferenz am 3. Juni 2026 betonten Branchenanalysten, dass mittlerweile 90 Prozent der Nutzungszeit auf ARM-PCs in nativen Anwendungen stattfindet. Um die verbleibende LĂŒcke bei Ă€lterer Software zu schließen, zeigten Microsoft und Qualcomm neue Entwickler-Sessions. Dort wurde demonstriert, wie KI-Agenten die Portierung von x86-Anwendungen auf die ARM-Architektur beschleunigen können.

Neue Hardware fĂŒr das ARM-Ökosystem

Die AnkĂŒndigung fĂ€llt mit einer Reihe leistungsstarker neuer GerĂ€te zusammen. Microsoft stellte auf der Build-Konferenz die Surface RTX Spark Dev Box vor – eine Workstation fĂŒr lokale KI-Entwicklung. Das GerĂ€t nutzt einen Nvidia RTX Spark-Chip mit 20 CPU-Kernen und 128 Gigabyte Unified Memory und erreicht eine Rechenleistung von 1.000 Teraflops.

Ebenfalls neu: das Surface Laptop Ultra mit Nvidias N1X-Chip auf Basis der Blackwell-Architektur. Das Notebook startet bei umgerechnet rund 2.700 Euro und verfĂŒgt ĂŒber 6.144 CUDA-Kerne. Es kann anspruchsvolle Software und Spiele nativ emulieren.

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Weitere Entwicklungen im ARM-Ökosystem:

  • Surface Pro-Leaks: Branchenberichte vom 4. Juni 2026 deuten auf ein neues 13-Zoll Surface Pro hin, das am 16. Juni 2026 vorgestellt werden könnte. Erwartet wird der Qualcomm Snapdragon X2 Elite mit einer 12-Kern-Oryon-CPU und einer neuronalen Verarbeitungseinheit mit 80 TOPS.
  • Robuste Tablets: Getac kĂŒndigte am 4. Juni 2026 die ZX80W-Serie an. Die 8-Zoll-GerĂ€te laufen mit Windows 11 IoT Enterprise auf Qualcomm-ARM-Prozessoren und sollen im Juli 2026 erscheinen.

Diese Hardware-Neuheiten sind Teil eines breiteren Branchentrends: Hersteller segmentieren ihre Produktlinien zunehmend und positionieren ARM-basierte Systeme als Flaggschiffe fĂŒr Verbraucher und KI-lastige Arbeitslasten.

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