Xiaomi endet Support: 13 Àltere GerÀte verlieren Google Play Services
Veröffentlicht am: 09.08.2026 um 17:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Technologiekonzern Xiaomi hat umfassende Software-Anpassungen vorgenommen, um bestehende Probleme bei App-AbstĂŒrzen und Fehlern in Systemupdates zu beheben. Gleichzeitig markiert dieser Schritt jedoch das Ende des Supports fĂŒr die Google Play Services auf 13 Ă€lteren GerĂ€ten des Herstellers. Dieser Wegfall der UnterstĂŒtzung fĂŒhrt nach BrancheneinschĂ€tzungen zu potenziellen SicherheitslĂŒcken bei den betroffenen Modellen, da diese kĂŒnftig keine entsprechenden Aktualisierungen mehr erhalten.
Neue Software-Generation und Hardware-Leaks
Im Zuge der Weiterentwicklung der hauseigenen BenutzeroberflĂ€che sind Informationen zu HyperOS 4 an die Ăffentlichkeit gelangt. Ein entsprechender Leak listet insgesamt neun wesentliche neue Funktionen auf, darunter die EinfĂŒhrung von Echtzeit-Light-Field-FĂ€higkeiten. Ein erstes GerĂ€t, auf dem die neue Software bereits auf Basis von Android 17 gesichtet wurde, ist das Xiaomi MIX Fold 5.
Das unter dem Codenamen âlhasaâ gefĂŒhrte Modell mit der Bezeichnung 2608BPX34C wurde kĂŒrzlich auf Bildmaterial dokumentiert. Technische Spezifikationen deuten auf den Einsatz eines XRING O3-Chips mit einer Taktfrequenz von 4,05 GHz sowie eine 200-Megapixel-Kamera mit dem Samsung S5KHP5-Sensor hin. Das faltbare Smartphone soll zudem ĂŒber einen 6000-mAh-Akku verfĂŒgen. Es wird erwartet, dass die MarkteinfĂŒhrung des GerĂ€ts zu einem Preis von rund 10.000 Yuan (etwa 1.380 US-Dollar) zunĂ€chst exklusiv in China erfolgen wird.
MarkteinfĂŒhrung der Redmi 17-Serie
Parallel dazu hat Xiaomi die Modelle Redmi 17 und Redmi 17 5G offiziell vorgestellt. Das Standardmodell Redmi 17 ist mit einem MediaTek Helio G91 Ultra sowie einem 6,9-Zoll-IPS-LCD mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz ausgestattet. Zur weiteren Ausstattung gehören eine 50-Megapixel-Hauptkamera, ein 7500-mAh-Akku und eine Ladeleistung von 45 Watt. Die 5G-Variante wird hingegen von einem Snapdragon 4 Gen 5 angetrieben.
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Die Preisgestaltung fĂŒr den indischen Markt beginnt bei 179 US-Dollar fĂŒr das Redmi 17 und 249 US-Dollar fĂŒr die 5G-Version. FĂŒr den europĂ€ischen Markt werden Verkaufspreise zwischen 220 und 230 Euro fĂŒr das Basismodell sowie 290 bis 300 Euro fĂŒr die 5G-Variante erwartet.
Entwicklungen bei Wearables und GeschÀftszahlen
Auch im Bereich der Wearables meldet das Unternehmen Fortschritte. Laut Zhang Lei, dem VizeprĂ€sidenten der Wearable-Sparte von Xiaomi, erhĂ€lt das Xiaomi Band 9 die interne Firmware-Version 3.1.26. Das Update beinhalte Leistungsoptimierungen, Verbesserungen der Algorithmen zur SchlafĂŒberwachung sowie eine erweiterte UnterstĂŒtzung fĂŒr Auto-Key-Funktionen.
Wirtschaftlich blickt das Unternehmen auf ein herausforderndes erstes Quartal 2026 zurĂŒck. Der Umsatz belief sich auf 99,142 Milliarden Yuan, was einem RĂŒckgang von 10,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Der bereinigte Nettogewinn sank deutlich um 43,1 Prozent auf 6,072 Milliarden Yuan. Die Auslieferungen im Smartphone-Segment gingen um 19,2 Prozent auf 33,8 Millionen Einheiten zurĂŒck.
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Positive Impulse setzte hingegen die ElektromobilitĂ€tssparte (EV) mit einem Umsatz von 19 Milliarden Yuan und 80.856 ausgelieferten Fahrzeugen. Trotz der rĂŒcklĂ€ufigen Gesamtgewinne steigerte Xiaomi die Ausgaben fĂŒr Forschung und Entwicklung um 33,4 Prozent auf 9 Milliarden Yuan. Zur StĂŒtzung des Aktienkurses wurde zudem ein RĂŒckkaufprogramm im Volumen von 200 Milliarden HKD initiiert.
Bereits in den vergangenen Monaten hatte Xiaomi strategische Ănderungen an seiner Software-Politik vorgenommen, darunter die Beendigung des MIUI Global Beta-Programms Anfang Juli. Zudem wurde die VerfĂŒgbarkeit von Entwicklerversionen fĂŒr neuere GerĂ€te zeitlich begrenzt, wĂ€hrend Einsteigermodelle der Marke Redmi keine entsprechenden ROMs mehr erhalten.
