Xiaomi-Sicherheit: 60 LĂŒcken in 45 Modellen â Update jetzt kritisch
Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 16:53 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das AuswĂ€rtige Amt hat seine Reisehinweise fĂŒr China aktualisiert. Reisende mĂŒssen mit verschĂ€rften Bestimmungen bei der digitalen Kommunikation rechnen. Gleichzeitig bleibt die visumsfreie Einreise fĂŒr bis zu 30 Tage bestehen â allerdings nur bis zum 31. Dezember 2026.
Vorsicht in Xinjiang und auf den StraĂen
Besondere Vorsicht gilt in der Region Xinjiang. Dort sind hÀufige Passkontrollen und ein striktes Fotografierverbot von SicherheitskrÀften zu erwarten. Wer in China Auto fÀhrt, sollte wissen: Es gilt die Null-Promille-Grenze. Bei UnfÀllen können Behörden den Pass einbehalten.
Die Sicherheitslage wird durch regionale Spannungen beeinflusst. Am 20. Juli kam es zu einer Konfrontation zwischen der chinesischen KĂŒstenwache und philippinischen EinsatzkrĂ€ften am Second Thomas Shoal. Der Vorfall ĂŒberschattet das aktuelle ASEAN-Treffen in Manila.
Digitale Fallstricke: VPN-Verbot und Xiaomi-Update
Ein zentrales Thema: Chinas Internetzensur. Die Nutzung von VPN-Diensten zur Umgehung der Firewall ist verboten. Das AuswÀrtige Amt rÀt zur Vorsicht mit sensiblen Daten.
Angesichts verschĂ€rfter digitaler Bestimmungen und gezielter Cyberangriffe ist der Schutz Ihrer privaten Daten wichtiger denn je. Wie Sie Ihr Android-GerĂ€t in wenigen Minuten gegen Hacker absichern, erfahren Sie in diesem kostenlosen Ratgeber. 5 sofort umsetzbare SchutzmaĂnahmen entdecken
Parallel dazu sollten Besucher ihre GerĂ€te auf dem neuesten Stand halten. Xiaomi hat im Juli ein Sicherheitsupdate fĂŒr 45 Modelle veröffentlicht. Es schlieĂt rund 60 SicherheitslĂŒcken, fĂŒnf davon als kritisch eingestuft. Betroffen sind Serien wie Poco, Redmi sowie die Modelle 14 Ultra und 17T. Angesichts zunehmender KI-gestĂŒtzter Cyberangriffe raten Experten zur schnellen Installation.
EU vs. AliExpress: 550 Millionen Euro Strafe
Auch der Online-Handel sorgt fĂŒr Spannungen. Die EU verhĂ€ngte eine Millionenstrafe gegen AliExpress â 550 Millionen Euro. Grund: Der Verkauf illegaler und unsicherer Produkte, darunter gefĂ€hrliche Kosmetika und gefĂ€lschte Waren.
Ein veraltetes Betriebssystem ist gerade auf Reisen ein hohes Risiko fĂŒr Datenverlust und Malware-Infektionen. Dieser kostenlose PDF-Report zeigt Ihnen, wie Sie durch die richtigen Updates kritische SicherheitslĂŒcken dauerhaft schlieĂen. Kostenlosen Android-Update-Guide herunterladen
Peking kritisiert die Strafe als âdigitale Barriereâ und Diskriminierung chinesischer Firmen. Die EU pocht auf Verbrauchersicherheit. FĂŒr Reisende bedeutet das: Vorsicht beim Kauf von Waren ĂŒber chinesische Plattformen. Und: Das FlĂŒssigkeitsverbot im HandgepĂ€ck gilt weiterhin.
