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XPS 13: Dell präsentiert 650-Euro-Laptop gegen MacBook Neo

31.05.2026 - 11:18:35 | boerse-global.de

Dell präsentiert mit dem XPS 13 DX13260 ein überraschend günstiges Flaggschiff-Notebook. Das leichte Gerät konkurriert direkt mit dem MacBook Neo.

XPS 13: Dell präsentiert 650-Euro-Laptop gegen MacBook Neo - Foto: über boerse-global.de
XPS 13: Dell präsentiert 650-Euro-Laptop gegen MacBook Neo - Foto: über boerse-global.de

Das neue XPS 13 (Modell DX13260) wiegt nur rund ein Kilogramm und ist mit 12,7 Millimetern das dünnste Notebook der Serie. Am 29. Mai präsentierte Dell den Laptop als direkten Konkurrenten zum MacBook Neo – zu einem Preis, der weit unter den üblichen XPS-Dimensionen liegt: 699 US-Dollar (umgerechnet rund 650 Euro) für Privatkunden, 599 Dollar für Studenten.

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Zwei Prozessor-Generationen im Angebot

Das 13,4-Zoll-Display löst mit 2560x1600 Pixeln auf und bietet eine variable Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Mit 500 Nits Spitzenhelligkeit, 100 Prozent DCI-P3-Farbraum sowie Dolby Vision und DisplayHDR 400 will der Bildschirm auch anspruchsvolle Nutzer überzeugen.

Dell setzt beim DX13260 auf zwei unterschiedliche Intel-Architekturen. Die günstigeren Varianten arbeiten mit dem Intel Core 5 320 aus der Wildcat-Lake-Serie, dessen KI-Beschleuniger (NPU) 16 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS) schafft. Die teureren Modelle erhalten den Intel Core Ultra 7 355 aus der Panther-Lake-Familie – mit einer NPU, die 49 TOPS liefert.

Der Arbeitsspeicher reicht von 8 bis 32 Gigabyte LPDDR5X-7467, die SSDs (PCIe Gen4) von 256 GB bis zu einem Terabyte. Zur Ausstattung gehören Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0. Zwei USB-C-Anschlüsse sind vorhanden, Thunderbolt 4 bleibt allerdings den High-End-Konfigurationen vorbehalten.

Leichtes Gehäuse mit Kompromissen

Das Gehäuse aus CNC-gefrästem Aluminium gibt es in den Farben Sky und Storm. Um das niedrige Gewicht zu erreichen, verbaut Dell einen 52-Wh-Akku – die Herstellerangabe von bis zu 17 Stunden Videowiedergabe dürfte im Alltag deutlich niedriger ausfallen. Zur weiteren Ausstattung zählen eine 1080p-IR-Webcam für Gesichtserkennung und ein Quad-Lautsprechersystem mit Dolby Atmos.

Die Preise für den europäischen Markt stehen Ende Mai 2026 noch nicht fest.

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Pro-Serie: GĂĽnstigere Alternativen fĂĽrs BĂĽro

Parallel zum XPS-Modell stellte Dell die neuen Pro-3- und Pro-5-Notebooks vor. Auch sie nutzen Intels Wildcat-Lake-Prozessoren (Core 5 320 bis Core 7 360). Die professionellen Geräte gibt es mit 14 und 16 Zoll großen Displays, teilweise als 60-Hz-OLED-Panel. Sie unterstützen bis zu 48 GB DDR5-RAM. In Europa starten die Preise bei rund 1.676 Euro für die 14-Zoll-Version und 1.700 Euro für das 16-Zoll-Modell – deutlich günstiger als vergleichbare Panther-Lake-Alternativen.

Ausblick: NVIDIA-Chips fĂĽr kĂĽnftige XPS-Modelle

Die Vorstellung des neuen XPS falls in eine Phase des Umbruchs. NVIDIA und Microsoft haben kürzlich eine gemeinsame Initiative für eine „neue Ära des Personal Computing" angekündigt. Dell gilt als Hauptpartner für NVIDIAs kommende N1X-Plattform, die am 1. Juni auf der Computex in Taipei offiziell vorgestellt werden soll.

Der N1X-Chip soll einen 20-Kern-Arm-Prozessor und eine Blackwell-Grafikeinheit mit 6.144 CUDA-Kernen kombinieren. Während das aktuelle DX13260 noch auf Intel setzt, werden für die zweite Jahreshälfte 2026 XPS-Notebooks mit diesen NVIDIA-Chips erwartet – als direkte Antwort auf die Leistungsfähigkeit der Apple-M-Serie.

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