Zahlungs-Apps, Oregon-Behörde

Zahlungs-Apps: Oregon-Behörde warnt vor Betrug bei Venmo und PayPal

Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 06:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Oregons Finanzaufsicht meldet mehrere Betrugsmaschen bei Zahlungs-Apps und empfiehlt, Rücksendungen, Kontaktdaten sowie Einmal-Codes genau zu prüfen.

Oregon warnt vor Betrug bei Venmo, PayPal und Zahlungs-Apps
Ein Smartphone mit ausgeschaltetem Display liegt neben einer Geldbörse auf einem Schreibtisch in einem Büro. Illustration mit AI erstellt.

Die Oregon Division of Financial Regulation (DFR) hat in einem Bericht vom 2. September 2026 eine formelle Warnung an Verbraucher herausgegeben. Im Fokus stehen betrügerische Aktivitäten im Zusammenhang mit populären Zahlungs-Anwendungen wie Venmo, Cash App, Zelle und PayPal. Die Behörde macht auf verschiedene Taktiken aufmerksam, mit denen Kriminelle versuchen, unberechtigten Zugriff auf Gelder von Nutzern zu erlangen.

Bekannte Betrugsmuster bei PayPal, Venmo und Co.

Die Finanzaufsicht identifizierte mehrere gängige Maschen, die derzeit bei den genannten Plattformen beobachtet werden. Eine häufige Methode sei die Behauptung einer versehentlich gesendeten Zahlung. Dabei kontaktieren Betrüger ihre Opfer und geben vor, ihnen fälschlicherweise Geld überwiesen zu haben, mit der Bitte um Rücksendung des Betrags.

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In der Praxis stammen die ursprünglichen Mittel oft von kompromittierten Konten und werden später vom System storniert, während die vom Opfer getätigte Rücksendung als autorisierte Transaktion bestehen bleibt und das Geld somit verloren ist.

Ein weiterer Schwerpunkt der Warnung liegt auf gefälschten Kundenservice-Angeboten. Hierbei geben sich Kriminelle als Mitarbeiter der Zahlungsdienstleister aus, um sensible Kontodaten oder Passwörter zu erschleichen. Zudem warnt die DFR vor sogenannten Imposter-Scams, bei denen sich Betrüger als Bekannte, Familienmitglieder oder Repräsentanten offizieller Stellen ausgeben, um Nutzer zur schnellen Freigabe von Zahlungen zu bewegen.

Empfehlungen zur Prävention und Kontaktaufnahme

Um sich vor finanziellen Verlusten zu schützen, rät die Oregon Division of Financial Regulation dringend davon ab, Geld an Personen zu senden, die dem Absender nicht persönlich bekannt sind. Transaktionen sollten grundsätzlich nur über die offiziellen und innerhalb der App bereitgestellten Kanäle verifiziert werden.

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Ein wesentlicher Sicherheitsaspekt sei zudem der Schutz von Einmal-Codes. Die Behörde betonte, dass Nutzer unter keinen Umständen Verifizierungscodes mit Dritten teilen sollten, da diese oft den letzten Schritt zur Übernahme eines Kontos darstellen.

Für Verbraucher, die vermuten, Opfer eines Betrugs geworden zu sein oder verdächtige Aktivitäten melden möchten, hat die Behörde eine zentrale Anlaufstelle benannt. Unter der Telefonnummer 1-888-877-4894 können betroffene Personen eine Hotline erreichen, um Unterstützung zu erhalten.

Die Aufsichtsbehörde rät generell dazu, jede Transaktion vor dem Abschluss sorgfältig zu prüfen, da Zahlungen über diese Dienste oft unmittelbar erfolgen und nur schwer rückgängig gemacht werden können.

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