Zeolith-Sicherheit: Studie widerlegt Aluminiumfreisetzung und Mineralstoffverlust
Veröffentlicht am: 14.09.2026 um 20:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Zeolith-Präparate werden seit Jahren im Zusammenhang mit Entgiftung und allgemeiner Gesundheitsförderung diskutiert. Ein wiederkehrender Kritikpunkt betrifft dabei die Frage, ob solche mineralischen Präparate selbst Schadstoffe wie Aluminium oder Blei freisetzen könnten oder dem Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe entziehen. Aktuelle Auswertungen zu PMA-Zeolith, einem zugelassenen Medizinprodukt, liefern dazu differenzierte Befunde.
Keine Freisetzung von Schwermetallen ins Blut
Nach Angaben von Prof. Dr. Peter C. Dartsch gibt PMA-Zeolith weder Aluminium noch Blei ins Blut ab. Diese Einschätzung stützt sich auf eine im Jahr 2022 publizierte klinische Studie, die keine Freisetzung dieser beiden Elemente ins Blut durch das Präparat feststellen konnte. Damit widerspricht die Datenlage einer verbreiteten Sorge, wonach zeolithhaltige Produkte selbst zur Belastung mit Schwermetallen beitragen könnten.
Bemerkenswert ist ein Befund zur Langzeitanwendung: Bei einer Anwendungsdauer von vier Jahren lagen die Aluminiumwerte in der Gruppe, die PMA-Zeolith einnahm, signifikant niedriger als in der Vergleichsgruppe. Dieser Effekt deutet darauf hin, dass das Präparat über einen längeren Zeitraum hinweg möglicherweise sogar zu einer Reduktion der Aluminiumbelastung im Körper beiträgt, statt diese zu erhöhen.
Kein Verlust essenzieller Mineralstoffe
Ein weiterer häufig geäußerter Einwand gegen mineralische Bindemittel betrifft deren mögliche Wirkung auf den Haushalt lebenswichtiger Spurenelemente. Auch hierzu liegen Daten vor: Bei der Anwendung von PMA-Zeolith wurde kein Mineralstoffverlust bei Eisen, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink beobachtet – und zwar auch nicht über einen Anwendungszeitraum von zwölf Monaten.
Wer Zeolith einnimmt, kennt die zwei Fragen: Gibt das Präparat Aluminium ab, und entzieht es dem Körper Mineralstoffe? Zu PMA-Zeolith liegen dazu klinische Daten und Langzeitbeobachtungen über vier und zwölf Monate vor — wir haben sie für Sie in einen verständlichen Ratgeber übersetzt. Kostenlosen Zeolith-Ratgeber anfordern
Diese Konstanz der Mineralstoffwerte über ein Jahr hinweg spricht laut den zugrundeliegenden Auswertungen gegen die Annahme, dass das Präparat dem Körper relevante Mineralstoffe entzieht.
Einordnung für Anwender
Die vorliegenden Befunde adressieren zwei zentrale Sicherheitsfragen, die bei der Anwendung von Zeolith-Präparaten regelmäßig gestellt werden: das Risiko einer Schwermetallfreisetzung sowie mögliche Wechselwirkungen mit dem Mineralstoffhaushalt.
Für PMA-Zeolith als zugelassenes Medizinprodukt liegen dazu nun Daten aus einer klinischen Studie sowie aus Langzeitbeobachtungen über vier respektive zwölf Monate vor, die laut Prof. Dr. Peter C. Dartsch beide Bedenken nicht bestätigen.
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Für Verbraucher, die sich mit der Einnahme mineralischer Bindemittel befassen, liefern diese Untersuchungen damit eine belastbarere Grundlage als bislang häufig kursierende, unbelegte Behauptungen.
Gleichwohl bleibt die grundsätzliche Empfehlung bestehen, sich bei der Anwendung von Medizinprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln an die jeweiligen Herstellerangaben sowie an fachkundigen Rat zu halten, insbesondere bei Vorerkrankungen oder gleichzeitiger Einnahme anderer Präparate.
