ZuckergetrÀnke, TÀglich

ZuckergetrÀnke: TÀglich ein Glas erhöht Leberkrebs um 10%

04.07.2026 - 21:24:00 | boerse-global.de

Langzeitstudie mit 1,5 Mio. Teilnehmern zeigt: TĂ€glicher Zuckerkonsum steigert Leberkrebsrisiko um zehn Prozent.

Zuckerhaltige GetrÀnke: Studie belegt erhöhtes Leberkrebsrisiko
ZuckergetrĂ€nke - Ein Glas eines zuckerhaltigen GetrĂ€nks, das einen bedrohlichen Schatten auf ein verschwommenes Gehirnmodell wirft. 04.07.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Das belegt eine Langzeitanalyse mit 1,5 Millionen Erwachsenen aus den USA und Europa. Die Datenauswertung vom Juli 2026 zeigt: FĂŒr Gallengangskrebs liegt die Risikoerhöhung sogar bei 15 Prozent.

Forscher beobachteten die Probanden ĂŒber 18 Jahre. Bei kĂŒnstlich gesĂŒĂŸten GetrĂ€nken fanden sie keinen vergleichbaren Zusammenhang.

Fettleber durch Fruktose

Limonaden, FruchtsĂ€fte, Energy Drinks und Bubble Tea schaden der Leber auf direktem Weg. Die enthaltene Fruktose wandelt der Körper in der Leber in Fett um. Experten raten daher zu Wasser oder ungesĂŒĂŸten GetrĂ€nken.

SÀureblocker erhöhen Demenzrisiko

Auch Medikamente in GetrĂ€nken rĂŒcken in den Fokus der Forschung. Eine Studie aus Juni 2026 in „Nature Metabolism" mit 66.000 Probanden zeigt: Die Langzeiteinnahme von SĂ€ureblockern (Protonenpumpenhemmern) erhöht das Demenzrisiko um 44 Prozent.

Positive Signale kommen dagegen aus der Diabetes-Forschung. SGLT2-Hemmer könnten das Alzheimerrisiko um 43 Prozent senken, GLP-1-PrÀparate um 33 Prozent. Das legen Auswertungen von NIH-Daten nahe.

Seit Juni 2026 stehen in Deutschland spezifische Antikörpertherapien und Bluttests zur FrĂŒherkennung bereit. Sie sollen eine Diagnose Jahre vor den ersten Symptomen ermöglichen.

Koffein: Mehr als nur Wachmacher

Morgendlicher Koffeinkonsum steigert Wohlbefinden und Enthusiasmus. Forscher der UniversitÀten Bielefeld und Warwick fanden heraus: Koffein blockiert Adenosin-Rezeptoren und setzt Dopamin frei.

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Eine Doppelblindstudie in „Nutritional Neuroscience" zeigt zudem: Die Kombination aus L-Theanin und Koffein verbessert die Aufmerksamkeit bei Jugendlichen mit ADHS. Die Effekte sind vergleichbar mit herkömmlicher Medikation.

Zuckersteuer ab 2028 geplant

Die Bundesregierung plant eine Zuckersteuer auf GetrĂ€nke ab 2028. Die jĂ€hrlichen Einnahmen werden auf rund 450 Millionen Euro geschĂ€tzt. Der Deutsche StĂ€dtetag fordert Anfang Juli 2026, diese Mittel direkt an die Kommunen fĂŒr PrĂ€ventionsangebote weiterzuleiten.

Die WHO empfiehlt solche Abgaben zur Senkung des Zuckerkonsums. Doch Widerstand formiert sich: Rund 300 Unternehmen aus der GetrÀnke- und Zuckerwirtschaft protestieren gegen die PlÀne.

Auch in Österreich wird eine Ă€hnliche Maßnahme diskutiert. Dort gilt etwa ein Drittel der Bevölkerung als ĂŒbergewichtig.

RĂŒckruf und neue Alternativen

Der Raffelberger Mineralbrunnen ruft aktuell Chargen der Sorten Medium und Klassik zurĂŒck. Grund ist eine bakterielle Verunreinigung in Nordrhein-Westfalen. Betroffen sind Flaschen mit Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 9. und 16. Juni 2028.

Gleichzeitig drĂ€ngen neue Produkte auf den Markt. Ein MĂŒnchner Startup bringt im September 2026 ein GetrĂ€nk auf Biertreber-Basis heraus. Es enthĂ€lt deutlich mehr Protein und weniger Zucker als herkömmliche Hafermilch.

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Warnung vor Gelatine-Drink

Experten warnen vor viralen Trends wie dem Gelatine-Drink zur Gewichtsreduktion. Zwar steigert er kurzfristig das SĂ€ttigungsgefĂŒhl. Eine nachhaltige Fettverbrennung findet jedoch nicht statt. Der einseitige Konsum birgt Risiken fĂŒr die NĂ€hrstoffversorgung und die Verdauung.

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