Bundesregierung will Trump nicht als Faschisten bezeichnen
06.11.2024 - 14:59:47 | dts-nachrichtenagentur.de"Ich wĂŒsste nicht, dass wir zu irgendeinem Staats- oder Regierungschef eine solche Bezeichnung gemacht hĂ€tten oder andere bezeichnen. Das darf im politischen Raum immer sein." Die Bundesregierung mache sich diese Bezeichnung "selbstverstĂ€ndlich nicht zu eigen". In den USA war in der vergangenen Woche eine Debatte darĂŒber ausgebrochen, ob Trump ein Faschist sei. Auslöser war, dass Trumps ehemaliger Stabschef im WeiĂen Haus, John Kelly, gesagt hatte, sein ehemaliger Vorgesetzter sei "sicherlich ein autoritĂ€rer Mensch", der Menschen bewundere, die Diktatoren sind. Trump entspreche "der allgemeinen Definition eines Faschisten". Robert Paxton, der mit "Anatomie des Faschismus" eines der Grundlagenwerke zur Begriffsdefinition geschrieben hatte, war zu Beginn von Trumps erster Amtszeit abgeneigt, den Fachbegriff auf ihn anzuwenden. Doch mit dem Sturm auf das Kapitol 2021 kam Paxton zu dem Ergebnis, Trump sei ein Faschist. Eine Ă€hnliche EinschĂ€tzung vertritt der Holocaustforscher Timothy Snyder. Der Yale-Professor und Philosoph Jason Stanley hatte zudem erklĂ€rt, es könne kein deutlicheres Beispiel fĂŒr eine faschistische Bewegung geben als Trumps AnhĂ€ngerschaft.
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