USA, Iran

USA beschuldigen Iran der Einmischung in PrÀsidentschaftswahlkampf

20.08.2024 - 01:16:42 | dts-nachrichtenagentur.de

Die US-Regierung beschuldigt die iranische Regierung, Medien per Hacking besorgte Dokumente zugespielt zu haben, um sich damit in den laufenden PrĂ€sidentschaftswahlkampf einzumischen und fĂŒr Unruhe zu sorgen.

Freiheitsstatue in New York (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Freiheitsstatue in New York (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Die Iraner hĂ€tten unter anderem durch "Social Engineering" Kontakt zu Personen aufgenommen, die direkten Zugang zu den PrĂ€sidentschaftskampagnen der Republikaner oder der Demokraten hĂ€tten, hieß es am Montag (Ortszeit) in einer ErklĂ€rung des FBI, vom Geheimdienst ODNI und der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA). Die Ermittler glauben außerdem, dass iranische Hacker bereits im Juni in das persönliche E-Mail-Konto des langjĂ€hrigen Trump-VerbĂŒndeten und politischen Aktivisten Roger Stone eingedrungen sind und dann dieses E-Mail-Konto verwendet haben, um auf Wahlkampfnetzwerke zuzugreifen und in das Konto eines hochrangigen Trump-Wahlkampfmitarbeiters einzudringen. Das FBI soll bei seinen Ermittlungen E-Mail-Aufzeichnungen von Microsoft, Google und AOL untersucht und mit Mitarbeitern von Trumps Wahlkampfteam gesprochen haben. Die Zuordnung des Hacks soll eindeutig einer berĂŒchtigten Gruppe zugeordnet worden sein, die mit der Islamischen Revolutionsgarde des Iran in Verbindung steht, meldeten US-Medien am Montag. Bereits vor einigen Tagen war bekannt geworden, dass verschiedene US-Journalisten E-Mails von einem mysteriösen Absender namens "Robert" erhalten haben, die interne Kommunikation des Wahlkampfteams enthielten. Dabei soll unter anderem ein 271 Seiten langes internes Dossier ĂŒber Trumps VizeprĂ€sidentschaftskandidaten J.D. Vance zugespielt worden sein. Dieser Ansatz sei nicht neu, heißt es dazu nun von den US-Ermittlern.

Der Iran und Russland hĂ€tten solche Taktiken nicht nur in den Vereinigten Staaten wĂ€hrend dieser und frĂŒherer Wahlen, sondern auch in anderen LĂ€ndern auf der ganzen Welt angewandt, hieß es in der ErklĂ€rung vom Montag weiter.

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