China, Russland

Kurz nach Trump: Xi begrĂŒĂŸt Putin in Peking

20.05.2026 - 05:37:00 | dpa.de

Erst Trump, jetzt Putin: Chinas Staatschef Xi empfÀngt in Peking den nÀchsten mÀchtigen Gast.

Kurz nach Donald Trump wird auch der russische PrÀsident Wladimir Putin in Peking empfangen. - Foto: Maxim Shemetov/Pool Reuters/AP/dpa
Kurz nach Donald Trump wird auch der russische PrÀsident Wladimir Putin in Peking empfangen. - Foto: Maxim Shemetov/Pool Reuters/AP/dpa

Wenige Tage nach dem Besuch von US-PrĂ€sident Donald Trump hat Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping Russlands PrĂ€sidenten Wladimir Putin in Peking empfangen. Vor der Großen Halle des Volkes begrĂŒĂŸte Xi den Kremlchef mit militĂ€rischen Ehren und rotem Teppich. Auf Bildern chinesischer Staatsmedien waren auch Kinder mit russischen und chinesischen FĂ€hnchen zu sehen.

Putin war am Vorabend in Peking gelandet. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen GesprĂ€che ĂŒber die Beziehungen zwischen China und Russland sowie internationale und regionale Fragen. Nach russischen Angaben ist auch ein Treffen der beiden PrĂ€sidenten bei Tee geplant. Auch die Unterzeichnung zahlreicher bilateraler Dokumente ist vorgesehen. Insgesamt sollen rund 40 Vereinbarungen unterzeichnet werden.

Ukraine und Iran dĂŒrften besprochen werden 

Putins Besuch sorgt auch deshalb fĂŒr Aufmerksamkeit, weil Xi erst in der vergangenen Woche Trump in Peking empfangen hatte. Die Reise des russischen PrĂ€sidenten war nach Kremlangaben allerdings bereits zuvor geplant worden. Anlass ist auch der 25. Jahrestag des Vertrags ĂŒber gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Russland.

Zu den internationalen Themen dĂŒrften der Iran-Krieg und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine gehören. Ein weiteres wichtiges Thema dĂŒrfte die Energiezusammenarbeit sein. Russland wĂŒnscht seine Lieferungen nach China auszubauen. Dabei könnte auch die seit langem verhandelte Gaspipeline «Kraft Sibiriens 2» eine Rolle spielen, die russisches Gas ĂŒber die Mongolei nach China bringen soll.

Staatsmedien betonen gute Nachbarschaft 

Begleitet wurde der Besuch von demonstrativ freundlichen Kommentaren in chinesischen Staatsmedien. Die staatsnahe «Global Times» schrieb, Xi und Putin wĂŒrden den Kurs fĂŒr die Beziehungen in einer neuen Phase vorgeben. Die Zeitung hob die «dauerhafte gute Nachbarschaft» und verwies auf die mehr als 4.300 Kilometer lange gemeinsame Grenze.

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