Ukraine, Russland Frei zweifelt an neuem US-Friedensplan fĂŒr Ukraine
20.11.2025 - 09:00:16
Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) hat eingerÀumt, dass der Bundesregierung der offenbar neue Friedensplan der US-Administration hinsichtlich des Krieges zwischen Russland und der Ukraine nicht bekannt gewesen sei.
"Also mir persönlich jedenfalls nicht", sagte Frei den Sendern RTL und ntv.
"Die ersten Nachrichten, die man dazu sieht, die sind durchaus verstörend", so der CDU-Politiker weiter. "Es mutet etwas an, als ob Putin damit Kriegsziele erreichen könnte, die er auf dem Schlachtfeld nicht erreicht hat. Und das wÀre sicherlich ein Ergebnis, das nicht akzeptabel wÀre", sagte der Kanzleramtschef.
"DarĂŒber hinaus mangelt es massiv an GlaubwĂŒrdigkeit, denn wir erleben ja die stĂ€rksten Angriffe Russlands auf die Ukraine derzeit. Und wir erleben auch, dass das primĂ€r gar nicht gegen militĂ€rische Ziele gerichtet ist, sondern gegen die Energieinfrastruktur, gegen zivile Infrastruktur."
Es sei eine sehr perfide Situation, die Russland an dieser Stelle schaffe. "Und deswegen muss man sicherlich auch sehr vorsichtig sein bei allem, was man jetzt tut."
Nach Berichten der "Financial Times" unter Berufung auf am GesprĂ€chsprozess beteiligte Personen verlangt der angebliche Friedensplan groĂe ZugestĂ€ndnisse der Ukraine. Das von Russland angegriffene Land solle die umkĂ€mpften Gebiete Donezk und Luhansk vollstĂ€ndig rĂ€umen und seine Armee halbieren.