USA, Regierung

Trump berichtet von MRT-Untersuchung – «Es war perfekt»

28.10.2025 - 09:36:02

Nach einem Gesundheitscheck prahlt der US-PrĂ€sident mit seinen «perfekten» Ergebnissen. Warum die Untersuchung ĂŒberhaupt gemacht wurde, sagt er nicht.

US-PrĂ€sident Donald Trump hat sich nach eigenen Angaben einer MRT-Untersuchung unterzogen. «Ich habe es getan, ich habe ein MRT bekommen. Es war perfekt», sagte Trump am Montag (Ortszeit) an Bord seiner Regierungsmaschine Air Force One auf dem Weg nach Japan. Der Arzt habe ihm gesagt, die Ergebnisse seien «einige der besten fĂŒr dieses Alter, die sie je gesehen hĂ€tten», fĂŒgte Trump hinzu. 

MRT ist die AbkĂŒrzung fĂŒr eine Magnetresonanztomografie. Sie liefert Aufnahmen des Körperinneren zur Diagnostik etwa von GelenkschĂ€den, Herzinfarkten oder Tumoren. Die Untersuchung fand nach Angaben des 79-JĂ€hrigen vor etwa zwei Wochen im Rahmen eines umfassenden Gesundheitschecks im MilitĂ€rkrankenhaus Walter Reed nahe der Hauptstadt Washington statt. Den Grund dafĂŒr nannte Trump nicht. Sein Leibarzt Sean Barbabella hatte ihm nach der Untersuchung eine «exzellente Gesundheit» bescheinigt.

Spekulationen ĂŒber BlutergĂŒsse

In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Spekulationen ĂŒber Trumps Gesundheitszustand gegeben, als Aufnahmen von - teils offenbar ĂŒberschminkten - BlutergĂŒssen an seinen HĂ€nden und geschwollen wirkenden Beinen im Netz die Runde machten. Trump erklĂ€rte die BlutergĂŒsse mit hĂ€ufigem HĂ€ndeschĂŒtteln, seine Sprecherin Karoline Leavitt nannte zusĂ€tzlich auch noch die Einnahme von blutverdĂŒnnenden Medikamenten als Ursache. Im Juli teilte das Weiße Haus mit, Trump leide an chronischer Veneninsuffizienz – einer ungefĂ€hrlichen Erkrankung der Beinvenen, die vor allem bei Ă€lteren Menschen vorkommt.

Gesundheitszustand wird in den USA offengelegt

In den USA gehört es zu den Eigenheiten des Politikbetriebs, dass PrĂ€sidenten regelmĂ€ĂŸig öffentlich Auskunft ĂŒber ihren Gesundheitszustand geben - nicht, weil es gesetzlich vorgeschrieben wĂ€re, sondern weil es sich im Laufe der Jahre zu einem Ritual entwickelt hat, dem sich kaum ein Amtsinhaber entziehen kann.

Besonders bei Trumps AmtsvorgĂ€nger Joe Biden (82) hatte es zum Ende seiner Amtszeit große Zweifel an der mentalen Fitness gegeben. Wegen des immer heftigeren Gegenwinds zog sich Biden nur Monate vor der PrĂ€sidentenwahl 2024 aus dem Rennen ums Weiße Haus zurĂŒck. Im Januar dieses Jahres ging Trump dann - mit damals noch 78 Jahren - als bei Amtsantritt Ă€ltester PrĂ€sident in die Geschichte der Vereinigten Staaten ein.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trump unterschreibt Haushaltspaket: Shutdown beendet. Nun gibt es eine Einigung - fĂŒrs Erste. Ein Streit um die Finanzierung des Heimatschutzministeriums, zu dem auch die Einwanderungsbehörde ICE gehört, hatte einen Regierungsstillstand ausgelöst. (Ausland, 03.02.2026 - 22:43) weiterlesen...

US-Parlament ebnet Weg fĂŒr Ende des Shutdowns. Nun scheint ein Kompromiss gefunden. Ein Streit um die Finanzierung des Heimatschutzministeriums, zu dem auch die Einwanderungsbehörde ICE gehört, hatte einen Regierungsstillstand ausgelöst. (Politik, 03.02.2026 - 20:12) weiterlesen...

Clintons wollen aussagen - Ärger fĂŒr britischen Ex-Minister. Bisher hatte der Ex-US-PrĂ€sident eine Aussage vor dem Kongress verweigert. Jetzt lenkt er ein. Auch in London schlĂ€gt der Skandal Wellen. Bill Clinton taucht mehrfach in den Epstein-Akten auf. (Ausland, 03.02.2026 - 13:19) weiterlesen...

China verbietet versteckte Auto-TĂŒrgriffe Fast magisch im Auto verschwindende TĂŒrgriffe: In China bieten viele Hersteller diese dank Tesla populĂ€r gewordene Technik schon lĂ€nger an. (Wissenschaft, 03.02.2026 - 09:49) weiterlesen...

Trump will eine Milliarde Dollar von Elite-Uni Harvard. Nun erhöht der US-PrÀsident den Druck auf die UniversitÀt. Ein Bericht der «New York Times» bringt neuen Schwung in den Streit zwischen Donald Trump und Harvard. (Ausland, 03.02.2026 - 07:30) weiterlesen...

Clintons in Epstein-Fall zu Aussage vor US-Kongress bereit. Lange hatte der ehemalige US-PrĂ€sident eine Aussage dazu verweigert. Jetzt lenkt er ein – zusammen mit Hillary. Bill Clinton taucht wiederholt in den Dokumenten aus dem Epstein-Fall auf. (Ausland, 03.02.2026 - 06:39) weiterlesen...