Russland, Ukraine

Tote bei ukrainischem Drohnenangriff auf Schiff in Rostow

18.12.2025 - 08:20:45 | dpa.de

Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf den Hafen der russischen Stadt Rostow werden mehrere Opfer gemeldet. Unterdessen beschießt auch Russland die Ukraine in der Nacht.

Rostow am Don wurde im Krieg schon etliche Male von ukrainischen Drohnen attackiert. (Archivbild) - Foto: Uncredited/AP/dpa

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Schiff im Hafen der südrussischen Stadt Rostow am Don sind nach russischen Angaben zwei Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der Gouverneur der Region Rostow, Juri Sljussar, in der Nacht bei Telegram mit. Er sprach allgemein von einem Frachtschiff, das beschädigt worden sei. Der Telegram-Kanal Exilenova identifizierte das Schiff als einen Frachter, der zum Öltanker umgebaut worden sei. 

Auch der Bürgermeister der Stadt, Alexander Skrjabin, sprach auf seinem Telegram-Kanal von Opfern. Ein Brand werde gelöscht. Öl sei nicht ausgetreten. Ferner sei ein im Bau befindliches Mehrfamilienhaus im Westen der Stadt beschädigt worden.

Russische Angriffe auf ukrainische Städte

Parallel dazu beschoss auch Russlands Militär das Nachbarland. In der südostukrainischen Großstadt Saporischschja seien bei einem russischen Angriff in der Nacht mindestens 32 Menschen verletzt worden, teilte der Gouverneur des Gebiets, Iwan Fedorow, bei Telegram mit. 

Zuvor war berichtet worden, dass fünf Kinder unter den Verletzten seien. Russland habe mit Fliegerbomben angegriffen und dabei auch Hochhäuser, eine Schule und ein Unternehmen getroffen, meldete die Nachrichtenagentur Ukrinform. Ebenfalls getroffen wurde die Großstadt Tscherkassy in der Zentralukraine.

Die Angaben beider Kriegsparteien ließen sich zunächst nicht unabhängig bestätigen. 

Die Ukraine wehrt sich seit fast vier Jahren gegen eine russische Invasion. Im Rahmen der Kampfhandlungen überziehen sich beide Kriegsparteien mit Drohnenangriffen. Das Ausmaß der Schäden und die Opferzahlen sind in der Ukraine aber ungleich größer.

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