Vance: Machtwechsel im Iran ist nebensÀchlich
03.03.2026 - 03:07:26 | dpa.de
Vertreter der US-Regierung haben betont, dass es PrĂ€sident Donald Trump im Iran nicht in erster Linie um einen Machtwechsel gehe. In einer «perfekten Welt» wĂŒrden die USA es begrĂŒĂen, wenn jemand im Iran an die Macht kĂ€me, der bereit sei, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, sagte US-VizeprĂ€sident JD Vance dem Sender Fox News. Trumps vorrangiges Ziel sei aber, dass der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelange. DafĂŒr sei es letztlich nebensĂ€chlich, was mit der FĂŒhrung in Teheran passiere.Â
In seiner ersten Videobotschaft zu den israelischen und US-Angriffen auf den Iran am Samstag hatte Trump die Iraner aufgerufen, die FĂŒhrung des Landes in die Hand zu nehmen. «Wenn wir fertig sind, ĂŒbernehmt eure Regierung», hatte der US-PrĂ€sident die 90 Millionen Menschen im Iran aufgefordert.Â
Rubio: Neue Regierung wĂŒnschenswert, aber nicht entscheidend
US-AuĂenminister Marco Rubio legte am Montag (Ortszeit) nahe, dass es Unterschiede zwischen nachrangigen WĂŒnschen der US-Regierung und konkreten Zielen ihres Einsatzes gebe. Zwar wĂŒnsche man sich eine neue FĂŒhrung im Iran. Entscheidend sei aber, dass wer auch immer in einem Jahr regiere, nicht ĂŒber Drohnen und ballistische Raketen verfĂŒgen werde.
Noch deutlicher formulierte es der republikanische Sprecher des US-ReprĂ€sentantenhauses, Mike Johnson, nach einem Iran-Briefing hochrangiger Vertreter der US-Regierung: «Das Ziel war nicht ein Regimewechsel.» Vielmehr stĂŒnden die Zerstörung des iranischen Raketenprogramms sowie der iranischen Marine im Fokus.
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