Trump-SchĂŒtze, Stunde

Trump-SchĂŒtze eine Stunde vor Tat als verdĂ€chtig eingestuft

18.07.2024 - 11:00:18

Unter Tausenden Menschen, die gekommen waren, um Trump anzufeuern, identifizierten Sicherheitsleute den spĂ€teren SchĂŒtzen frĂŒhzeitig als verdĂ€chtig. Gestoppt wurde er nicht.

  • Neue Details aus den Ermittlungen rund um das Trump-Attentat kommen ans Licht. (Archivbild) - Foto: Gene J. Puskar/AP/dpa

    Gene J. Puskar/AP/dpa

  • Der Druck auf SicherheitskrĂ€fte wĂ€chst nach dem Attentat auf Trump. (Archivbild) - Foto: Sue Ogrocki/AP/dpa

    Sue Ogrocki/AP/dpa

  • Laut US-Medien töteten ScharfschĂŒtzen des Secret Service den mutmaßlichen AttentĂ€ter 26 Sekunden nach seinem ersten Schuss. (Archivbild) - Foto: Gene J. Puskar/AP/dpa

    Gene J. Puskar/AP/dpa

Neue Details aus den Ermittlungen rund um das Trump-Attentat kommen ans Licht. (Archivbild) - Foto: Gene J. Puskar/AP/dpaDer Druck auf SicherheitskrĂ€fte wĂ€chst nach dem Attentat auf Trump. (Archivbild) - Foto: Sue Ogrocki/AP/dpaLaut US-Medien töteten ScharfschĂŒtzen des Secret Service den mutmaßlichen AttentĂ€ter 26 Sekunden nach seinem ersten Schuss. (Archivbild) - Foto: Gene J. Puskar/AP/dpa

Neue Erkenntnisse aus den Ermittlungen zum Attentat auf Ex-US-PrĂ€sident Donald Trump erhöhen den Druck auf die SicherheitskrĂ€fte. Bereits eine Stunde bevor der SchĂŒtze auf Trump feuerte, stuften örtliche Sicherheitsleute den TĂ€ter in der Menge als verdĂ€chtig ein - ein «junger Mann, der sich merkwĂŒrdig verhielt», wie die «New York Times» berichtete. Auch der Secret Service, der den Ex-PrĂ€sidenten beschĂŒtzt, sei informiert worden. Doch dann habe sich die Spur des VerdĂ€chtigen verloren. 

Mindestens zwei SicherheitskrĂ€fte seien hinzugezogen worden, um bei der Suche zu helfen. Rund 20 Minuten bevor die SchĂŒsse fielen, habe ein ScharfschĂŒtze den AttentĂ€ter auf einem Dach entdeckt, hieß es weiter. Warum die Kundgebung fortgesetzt wurde und Trump auf die BĂŒhne trat, sei eine von vielen offenen Fragen an den Secret Service, schrieb die «New York Times». Die Zeitung berichtete unter Berufung auf Kongressabgeordnete, die zuvor von Strafverfolgungsbeamten ĂŒber den Stand der Ermittlungen informiert worden waren.

Der VerdÀchtigte habe einen Rucksack und ein GerÀt zum Messen von Entfernungen bei sich gehabt, schrieb John Barrasso, Senator aus dem Bundesstaat Wyoming, auf X. 

Getötet worden sei der AttentĂ€ter dann 26 Sekunden nach seinem ersten Schuss, schrieb der Sender ABC News. Auf seinem Handy habe er im Vorfeld der Tat unter anderem nach dem Termin fĂŒr den Trump-Auftritt gesucht sowie nach Fotos von Trump und US-PrĂ€sident Joe Biden. Der SchĂŒtze habe den Veranstaltungsort mindestens einmal vorab aufgesucht, schrieb der Sender CBS News. 

Unklarheiten gibt es laut US-Medien auch bei der Frage der Sicherung des GebÀudes, von dem aus der TÀter schoss. Zwei Tage vor der Veranstaltung informierten lokale SicherheitskrÀfte den Secret Service, dass sie das GebÀude wegen Personalmangels nicht sichern könnten, wie CBS News weiter berichtete. 

Trump (78) war bei einer Wahlkampfveranstaltung am Samstag im Bundesstaat Pennsylvania angeschossen und am Ohr verletzt worden. Die Bundespolizei FBI identifizierte den SchĂŒtzen spĂ€ter als Thomas Matthew Crooks, ein 20 Jahre alter Mann aus Pennsylvania.

@ dpa.de