Rubio: US-Truppenverlegungen in Europa keine Bestrafung
22.05.2026 - 11:32:58 | dts-nachrichtenagentur.de
US-AuĂenminister Marco Rubio hat dem Eindruck widersprochen, dass die Verlegung von US-Truppen in Europa als Bestrafung der Nato-VerbĂŒndeten gedacht sei.Rubio erklĂ€rte beim Treffen der Nato-AuĂenminister im schwedischen Helsingborg, dass die Stationierung von Truppen "keine Bestrafung, sondern einfach ein fortlaufender Prozess" sei und die USA globale Verpflichtungen hĂ€tten, die eine stĂ€ndige ĂberprĂŒfung der Truppenstandorte erforderten.Die USA planen seit LĂ€ngerem, ihren Fokus stĂ€rker auf den Indopazifik zu richten und in diesem Zusammenhang Truppen aus Europa abzuziehen.
Marco Rubio (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Kanada und die europĂ€ischen Nato-LĂ€nder sollen aus US-Sicht mehr Anteile an der Verteidigung des BĂŒndnisgebiets ĂŒbernehmen. Allerdings gab es widersprĂŒchliche AnkĂŒndigungen aus Washington zu den Truppenverlegungen, die von Drohungen des US-PrĂ€sidenten Donald Trump begleitet wurden.
Anfang Mai hatte das US-Verteidigungsministerium angekĂŒndigt, 5.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Trump hatte zuvor kritisiert, dass sich andere Nato-LĂ€nder nicht ausreichend an der Sicherung der StraĂe von Hormus beteiligten. Zudem drohte er Italien und Spanien mit dem Abzug von Truppen, da diese dem US-MilitĂ€r die Nutzung von StĂŒtzpunkten fĂŒr Angriffe im Iran-Krieg untersagt hatten. Am Donnerstag kĂŒndigte Trump an, 5.000 zusĂ€tzliche Soldaten nach Polen zu entsenden, was er mit seinem guten VerhĂ€ltnis zu Polens PrĂ€sidenten Karol Nawrocki begrĂŒndete.
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