Nahost, Israel

Netanjahu: Israel bereit fĂŒr Verteidigung und Angriff

22.04.2026 - 19:19:22 | dpa.de

US-PrĂ€sident Donald Trump hat die Waffenruhe im Iran-Krieg verlĂ€ngert – die Lage bleibt jedoch brandgefĂ€hrlich. Israel sieht sich laut Regierungschef Netanjahu fĂŒr alle Szenarien gerĂŒstet.

Der israelische MinisterprÀsident Benjamin Netanjahu. (Archivbild) - Foto: Marc Israel Sellem/Pool The Jerusalem Post/AP/dpa
Der israelische MinisterprÀsident Benjamin Netanjahu. (Archivbild) - Foto: Marc Israel Sellem/Pool The Jerusalem Post/AP/dpa

Vor dem Hintergrund der angespannten Lage im Konflikt mit dem Iran ist Israel nach Angaben des MinisterprÀsidenten Benjamin Netanjahu «auf jedes Szenario vorbereitet». Dies gelte «in der Verteidigung und im Angriff», sagte der 76-JÀhrige bei einem Treffen mit Soldaten der israelischen Raketenabwehr in der NÀhe von Jerusalem. Er besuchte die Soldaten im Rahmen des 78. UnabhÀngigkeitstag Israels. 

Auch der israelische Generalstabschef Ejal Zamir sagte, die israelischen StreitkrĂ€fte seien «bereit, an allen Fronten sofort und mit großer StĂ€rke wieder zum Kampf zurĂŒckzukehren.» US-PrĂ€sident Donald Trump hatte eine Waffenruhe im Iran-Krieg vorerst verlĂ€ngert. Ob der Konflikt dennoch fortgesetzt wird, ist ungewiss. 

Der jĂŒngste Krieg begann am 28. Februar mit massiven Luftangriffen der USA und Israel auf iranische Ziele, bei denen auch RevolutionsfĂŒhrer Ali Chamenei getötet wurde. Der Iran, flankiert von der schiitischen Hisbollah-Miliz im Libanon, reagierte mit Gegenangriffen. Neben Zielen in Israel wurden auch US-MilitĂ€rstĂŒtzpunkte sowie weitere Ziele in arabischen Golfstaaten getroffen.

Der Iran feuerte nach Angaben des israelischen MilitĂ€rs binnen sechs Wochen rund 650 ballistische Raketen auf Israel ab. Mehr als die HĂ€lfte dieser Raketen trug demnach Streubomben-Sprengköpfe, die zahlreiche kleinere Sprengkörper ungezielt ĂŒber große Gebiete verteilen. Dies erschwerte es der Raketenabwehr, die Geschosse abzufangen. In vielen StĂ€dten des kleinen Mittelmeerlandes kam es zu EinschlĂ€gen, bei denen Menschen getötet und GebĂ€ude zerstört wurden.

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