USA, Iran

Trump: Machtwechsel im Iran wÀre wohl das Beste

14.02.2026 - 03:34:07 | dpa.de

US-PrĂ€sident droht Teheran im Streit ĂŒber Irans Atom- und Raketenprogramm mit einem Angriff. Er legt nach: Nur ein Deal könne dies verhindern. Und was hĂ€lt er von einem Machtwechsel?

US-PrÀsident Trump hat dem Iran mit einem Angriff gedroht.  - Foto: Matt Rourke/AP/dpa
US-PrÀsident Trump hat dem Iran mit einem Angriff gedroht. - Foto: Matt Rourke/AP/dpa

US-PrĂ€sident Donald Trump hĂ€lt einen Machtwechsel im Iran fĂŒr wĂŒnschenswert. Auf eine entsprechende Frage eines Reporters sagte er nach dem Besuch eines US-MilitĂ€rstĂŒtzpunktes im Bundesstaat North Carolina: «Das scheint das Beste zu sein, was passieren könnte». Nach Informationen des Nachrichtenportals «Axios» wird eine neue Verhandlungsrunde ĂŒber Irans Atomprogramm am Dienstag in Genf erwartet. Auf die Frage, was der Iran tun könne, um einen US-Angriff zu vermeiden, sagte Trump: Wenn «sie uns den richtigen Deal geben, werden wir das nicht tun.» 

Bisher habe der Iran viel geredet, aber nichts getan, sagte Trump. Die FĂŒhrung in Teheran sollte «uns den Deal geben, den sie uns schon beim ersten Mal hĂ€tten geben sollen.» Washington und Teheran hatten bereits im vergangenen Jahr ĂŒber Irans Atomprogramm verhandelt, die GesprĂ€che gerieten aber ins Stocken. Einen Tag vor einer geplanten weiteren Verhandlungsrunde griff Israel Ziele im Iran an. Das US-MilitĂ€r schloss sich knapp eine Woche spĂ€ter Israels Angriffen an und bombardierte iranische Atomanlagen. 

Trump droht mit neuem Angriff 

Der Iran habe sich damals gegen ein Abkommen entschieden, schrieb Trump diese Woche nach einem Treffen im Weißen Haus mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. «Hoffentlich werden sie dieses Mal vernĂŒnftiger und verantwortungsbewusster sein», fĂŒgte er hinzu. 

An der nĂ€chsten Verhandlungsrunde sollen auf US-Seite wieder der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner teilnehmen, wie «Axios» unter Berufung auf einen US-Beamten und drei weitere informierte Quellen berichtete. Die iranische Delegation dĂŒrfte demnach wieder von Außenminister Abbas Araghtschi geleitet werden. Auch Omans Außenminister Badr al-Bussaidi, der zwischen beiden Seiten vermittelt, dĂŒrfte dem Treffen beiwohnen. Die USA und der Iran hatten vergangene Woche in Omans Hauptstadt Maskat neue Verhandlungen begonnen. 

Zugleich lÀsst Trump seit Wochen die militÀrische PrÀsenz der USA im Nahen Osten ausbauen, unter anderem mit dem FlugzeugtrÀger «USS Abraham Lincoln». Trump bestÀtigte nun, dass ein weiterer FlugzeugtrÀger folgen wird. Laut Medien handelt es sich um die «U.S.S. Gerald R. Ford», den modernsten FlugzeugtrÀger der US-Marine. Auch weitere Kriegsschiffe, Luftabwehrsysteme und Jagdgeschwader befinden sich bereits in der Region.

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