Aktive, Mittagspause

Aktive Mittagspause bekämpft Büro-Leiden

29.01.2026 - 21:43:12

Kurze Bewegungspausen am Arbeitsplatz reduzieren krankheitsbedingte Ausfälle und steigern die Leistungsfähigkeit. Unternehmen setzen zunehmend auf aktive Pausen als Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Kurze Bewegungspausen im Job steigern die Produktivität und Gesundheit. Das belegen aktuelle Studien und ein wachsender Trend in deutschen Unternehmen. Angesichts von Muskel-Skelett-Erkrankungen als Hauptursache für Arbeitsausfälle setzen immer mehr Firmen auf die „aktive Mittagspause“.

Der stille Feind: Stundenlanges Sitzen

Der moderne Büroalltag ist eine Gesundheitsfalle. Bewegungsmangel führt zu Nackenverspannungen, Rückenschmerzen und dem gefürchteten Mittagstief. Experten warnen: Der menschliche Körper ist nicht für Dauer-Sitzen gemacht. Eine passive Pause verstärkt die negativen Effekte nur.

Studien belegen den Nutzen von Unterbrechungen. Sie kurbeln den Stoffwechsel an und aktivieren das Herz-Kreislauf-System. Eine dänische Untersuchung mit über 70.000 Arbeitnehmern kommt zu einem klaren Ergebnis: Fast 13 Prozent der langfristigen Arbeitsausfälle ließen sich durch kurze Bewegungspausen verhindern.

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Sitzen, Rücken zwickt? Orthopäde Prof. Dr. med. Wessinghage stellt 17 einfache 3‑Minuten‑Übungen vor, die sich leicht am Schreibtisch und in der aktiven Mittagspause durchführen lassen. Kurz, praxisnah und ohne Sportkleidung – ideal, um Nacken‑ und Rückenbeschwerden vorzubeugen und Konzentration sowie Leistungsfähigkeit sofort zu steigern. Viele Unternehmen setzen solche Bewegungssnacks bereits erfolgreich ein. 3‑Minuten‑Übungen gratis anfordern

Bewegungssnacks: Kleiner Einsatz, große Wirkung

Es muss kein stundenlanges Workout sein. Schon kurze „Bewegungssnacks“ von wenigen Minuten zeigen signifikante Effekte. Sie fördern die Durchblutung, versorgen das Gehirn mit Sauerstoff und steigern so Konzentration und Leistung.

  • Eine britische Studie hebt die besonderen Vorteile von Bewegung an der frischen Luft hervor.
  • Für Unternehmen rechnet sich die Investition: Weniger krankheitsbedingte Fehltage verbessern die Bilanz.
  • Krankenkassen wie die Techniker und AOK unterstützen Firmen mit Programmen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM).

So gelingt die aktive Pause im Alltag

Die Umsetzung ist simpler, als viele denken. Die Bandbreite reicht vom Dehnen am Schreibtisch bis zum zügigen Spaziergang nach dem Essen.

Empfehlenswerte Übungen fürs Büro sind:
* Schulterkreisen gegen Nackenverspannungen
* Aufstehen und Strecken für den Kreislauf

Wichtig: Die Bewegungen sollten keine Sportkleidung erfordern und nicht zum Schwitzen führen. Unternehmen können Pausenräume mit Sportgeräten einrichten oder Mitarbeiter zu Multiplikatoren schulen.

Wellbeing 2026: Gesundheit wird zum Standard

Die aktive Pause ist Teil eines größeren Wandels. Ganzheitliches Wohlbefinden (Wellbeing) wird 2026 zum neuen Standard in der Arbeitswelt. Unternehmen erkennen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter als Schlüsselressource.

Sie reagieren damit auf die Zunahme von Stress und Burnout. Wer Räume und Anreize für Bewegung schafft, investiert direkt in die Resilienz der Belegschaft – und positioniert sich im Wettbewerb um Fachkräfte deutlich attraktiver.

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