Deaktivierungs-Effekt: 15 Minuten Stille senken Stress
23.01.2026 - 22:26:12Bewusste Ruhepausen von nur einer Viertelstunde können Stress und Anspannung signifikant reduzieren. Psychologen bezeichnen dieses Phänomen als Deaktivierungs-Effekt. In einer Welt voller digitaler Benachrichtigungen und sozialer Verpflichtungen erweist sich gezielte Stille als aktives Werkzeug zur mentalen Regeneration.
Die Wissenschaft hinter der Ruhe
Der Deaktivierungs-Effekt beschreibt, wie bewusstes Alleinsein intensive emotionale Aktivierung dämpft. Studien, unter anderem von der Psychologie-Professorin Thuy-vy T. Nguyen von der Universität Durham, zeigen: Teilnehmer berichteten nach 15 Minuten in einem ruhigen Raum von einem spürbaren Rückgang ihrer Anspannung.
Neurobiologisch unterbricht die Stille den Kreislauf ständiger Reizverarbeitung. Das Gehirn schaltet in den Modus des Ruhezustandsnetzwerks (Default Mode Network). Dieses Netzwerk ist für Selbstreflexion und die Verarbeitung von Eindrücken zuständig. Die kurze Auszeit wirkt wie ein Neustart für das kognitive System.
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So integrieren Sie die Pause in den Alltag
Die Umsetzung erfordert keine radikalen Änderungen, sondern bewusste Planung. Der Schlüssel: Kleine, störungsfreie Zeitfenster identifizieren und konsequent nutzen – ohne Smartphone.
- Am Arbeitsplatz: Buchen Sie einen leeren Konferenzraum oder machen Sie einen kurzen, stillen Spaziergang in der Mittagspause.
- Zu Hause: Ziehen Sie sich für einige Minuten in ein anderes Zimmer zurück.
- Beim Pendeln: Schalten Sie Musik und Podcasts bewusst aus.
Experten raten, klein anzufangen und die Ruhemomente schrittweise zur Gewohnheit zu machen.
Mehr als nur Entspannung
Die Vorteile gehen über Stressabbau hinaus. Regelmäßige Auszeiten fördern nachweislich:
* Die Kreativität
* Die emotionale Balance
* Die Fähigkeit zur Selbstreflexion und Problemlösung
Wichtig ist die Unterscheidung: Der positive Deaktivierungs-Effekt ist eine bewusste, regenerative Entscheidung. Sie unterscheidet sich fundamental vom negativ empfundenen Gefühl der Einsamkeit. Diese „positive Einsamkeit“ kann langfristig sogar die Qualität sozialer Interaktionen verbessern.
Stille als Gesundheitsvorsorge
In einer von Burnout geprägten Arbeitswelt gewinnen solche niederschwelligen Techniken an Bedeutung. Der Deaktivierungs-Effekt bietet eine wissenschaftlich fundierte Methode für die individuelle und betriebliche Gesundheitsvorsorge.
Zukünftige Forschung könnte die idealen Bedingungen weiter eingrenzen. Die Kernbotschaft ist jedoch klar: Bewusste Stille ist eine der effektivsten Strategien, um in einer lauten Welt die mentale Gesundheit zu schützen. Das Gehirn braucht diese Pausen, um leistungsfähig zu bleiben.
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