Depression schwächt das Gedächtnis nachweislich
24.01.2026 - 21:22:12Eine anhaltend gedrückte Stimmung kann das Gedächtnis spürbar schwächen. Neue Studien belegen diesen direkten Zusammenhang und zeigen die neurobiologischen Ursachen auf. Die Forschung unterstreicht: Mentale Gesundheit ist ein entscheidender Faktor für die kognitive Fitness.
Betroffene berichten häufig von Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit. Diese kognitiven Defizite sind keine bloßen Nebenerscheinungen einer Depression. Sie stehen in einem wechselseitigen Zusammenhang mit der depressiven Symptomatik.
Ein Teufelskreis aus Stimmung und Kognition
Neuere Untersuchungen zeigen einen klaren Kreislauf: Stärkere depressive Symptome gehen mit einer schlechteren Gedächtnisleistung einher. Umgekehrt kann eine Verschlechterung des Gedächtnisses die Depression verstärken.
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Eine Langzeitstudie von 2002 bis 2019 belegt, dass depressive Symptome nicht nur mit einem schlechteren Gedächtnis korrelieren. Sie führen auch zu einem schnelleren Gedächtnisverlust über die Zeit. Experten fordern daher, Menschen mit depressiven Symptomen regelmäßig auf Gedächtnisverluste zu screenen.
Was im Gehirn passiert
Die Ursachen liegen auf neurobiologischer Ebene. Chronischer Stress, oft Begleiter depressiver Phasen, spielt eine zentrale Rolle.
- Stresshormone: Anhaltender Stress führt zu erhöhten Cortisolwerten. Dies schädigt den Hippocampus – eine für Lernen und Gedächtnis entscheidende Gehirnregion.
- Neurogenese: In depressiven Phasen ist die Fähigkeit des Gehirns, neue Nervenzellen zu bilden, oft verringert.
- Neurotransmitter: Ein Ungleichgewicht von Botenstoffen wie Serotonin und Dopamin stört sowohl die Stimmung als auch kognitive Prozesse.
Wenn die Depression einer Demenz gleicht
In schweren Fällen können die kognitiven Einschränkungen so ausgeprägt sein, dass sie einer Demenz ähneln. Dieses Phänomen nennt sich Pseudodemenz.
Der entscheidende Unterschied: Die Einbußen sind meist reversibel. Sie bessern sich mit einer erfolgreichen Behandlung der zugrundeliegenden Depression. Schätzungen zufolge leiden bis zu 20 Prozent der älteren Menschen, die wegen Gedächtnisstörungen Hilfe suchen, tatsächlich an einer Depression.
Ein wachsendes Problem für die Gesundheit
Die enge Verknüpfung von Psyche und Kognition hat weitreichende Folgen. Angesichts steigender Fallzahlen von Depressionen wird der Schutz der kognitiven Gesundheit immer wichtiger.
Ein ganzheitlicher Ansatz kann helfen, negative Denkmuster zu durchbrechen. Dazu zählen:
* Psychotherapeutische Verfahren
* Lebensstiländerungen wie regelmäßige Bewegung
* Gezieltes kognitives Training
Die Botschaft der Forschung ist eindeutig: Die Pflege der mentalen Gesundheit ist eine direkte Investition in die langfristige Leistungsfähigkeit des Gehirns.
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