Dax legt weiter zu - Unicredit-Angebot fĂŒr Commerzbank im Blick
05.05.2026 - 12:40:19 | dts-nachrichtenagentur.deFĂŒr GesprĂ€chsstoff sorgte am Dienstag das Ăbernahmeangebot der italienischen GroĂbank Unicredit fĂŒr die Commerzbank. Die Italiener bietet wie schon im MĂ€rz angekĂŒndigt 0,485 eigene Aktien fĂŒr eine Commerzbank-Aktie. Die bisherigen Anteilseigner haben zunĂ€chst bis zum 16. Juni die Möglichkeit, auf das Angebot einzugehen, die Aktion kann aber bis zum 3. Juli verlĂ€ngert werden.
Bei den Kursen vom Dienstagmittag entsprĂ€che das Angebot 32,75 Euro fĂŒr eine Commerzbank-Aktie, die werden aber derzeit fĂŒr 35,20 Euro gehandelt.
Die heute veröffentlichten Quartalszahlen von Rheinmetall verhalfen dem RĂŒstungskonzern an die Spitze der Gewinnerliste im Dax. Die Zahlen von Fresenius Medical Care wurden dagegen eher mit EnttĂ€uschung aufgenommen. Auch in der zweiten Reihe und an den anderen europĂ€ischen HandelsplĂ€tzen wurden die HandelsaktivitĂ€ten unter anderem von den Zahlen von HSBC bestimmt.
"Insgesamt setzen die Investoren weiterhin auf die guten Ergebnisse als StĂŒtze fĂŒr den Aktienmarkt und fokussieren sich so weniger auf die Meldungen aus dem Nahen Osten", kommentierte Andreas Lipkow von CMC Markets den Handel. Aktuell falle es schwer, sich ein klares Bild aus der Nachrichtensituation zu bilden. Die Meldung, dass ein Containerschiff der Reederei Maersk unbeschadet durch die StraĂe von Hormus gefahren sei, habe dem Dax kurz nach Handelsstart etwas Auftrieb gegeben. "Die Anleger versuchen sich derzeit aus den einzelnen Informationsbruchteilen ein vollstĂ€ndiges Bild zu machen", so Lipkow.
Der FTSE 100 sucht nach dem gestrigen Bankfeiertag vorerst sein neues Kursniveau. Insbesondere die Entwicklungen im Nahen Osten und die daraus entstandenen höheren Rohölpreise lasten auf den Aktienkursen. Die Aktien von HSBC drĂŒcken zusĂ€tzlich auf die Stimmung, nachdem die Quartalszahlen zwar insgesamt gut ausfielen, jedoch nicht wirklich ĂŒberraschen konnten. In London prĂ€gen Gewinnmitnahmen das aktuelle Gesamtbild. Die Energiekonzerne Shell und BP bilden hier allerdings ein gutes Gegengewicht.
Der Ălpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 112,90 US-Dollar, das waren 151 Cent oder 1,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Dienstagnachmittag etwas stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1694 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8551 Euro zu haben.
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