Der Dax ist am Freitagmorgen kaum verÀndert in den Handelstag gestartet.
Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.225 Punkten berechnet, 0,1 Prozent ĂŒber dem Schlussniveau vom Vortag.
"Die Börsen feiern, dass es zum Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping kommen wird", sagte Thomas Altmann von QC Partners. "Donald Trump hat bereits angekĂŒndigt, dass er an den aktuellen Zöllen auf chinesische Waren festhalten und mögliche Erhöhungen aussetzen möchte. Klar ist auch, dass er China zum Kauf US-amerikanischer Sojabohnen drĂ€ngen möchte. Zudem wird das Thema der Seltenen Erden sicherlich ganz weit oben auf der GesprĂ€chsliste stehen."
"Das Highlight des heutigen Börsentages ist aus Datensicht sicherlich die verzögerte Veröffentlichung der US-Inflationsdaten fĂŒr den September. Anleger und Analysten rechnen damit, dass die Inflation wieder angestiegen ist und vor dem Komma sogar die 3 zurĂŒckkehrt."
Das werde die Fed zwar nicht von einer Zinssenkung in der kommenden Woche abhalten. Ein starker Anstieg könne aber durchaus Einfluss auf den Zinspfad im Anschluss haben, sagte Altmann.
Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Freitagmorgen etwas schwĂ€cher: Ein Euro kostete 1,1606 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8616 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwĂ€cher, am Morgen wurden fĂŒr eine Feinunze 4.087 US-Dollar gezahlt (-0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 113,22 Euro pro Gramm.
Der Ălpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 65,61 US-Dollar, das waren 38 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.