Digitale Kurse für Senioren starten bundesweit
26.01.2026 - 00:55:12Neue Schulungen vermitteln älteren Menschen ab heute Smartphone-Grundlagen für den Alltag.
In ganz Deutschland starten diese Woche praktische Technik-Kurse für Senioren. Sie sollen eine wachsende digitale Kluft überbrücken. Denn Bankgeschäfte, Arzttermine oder Behördengänge verlagern sich zunehmend ins Internet. Gemeinnützige Organisationen reagieren jetzt mit niedrigschwelligen Workshops, die Grundkenntnisse vermitteln und Ängste abbauen.
„Viele Ältere fühlen sich abgehängt“, erklärt eine Sprecherin des Deutschen Seniorenrings, der ähnliche Kurse anbietet. „Unsere Schulungen beginnen bei null. Es geht darum, Selbstvertrauen und Unabhängigkeit im digitalen Alltag zu fördern.“ Die Nachfrage ist groß: Öffentliche Bibliotheken, Volkshochschulen und Seniorenbegegnungsstätten haben sich längst zu Lernzentren entwickelt.
Vom WLAN bis zum Videoanruf: Was die Kurse lehren
Die Schulungen setzen auf Geduld und praktische Übung. In kleinen Gruppen lernen Teilnehmer, ihr Smartphone zu bedienen. Die Themen reichen vom Entsperren des Geräts und dem Verbinden mit einem WLAN-Netzwerk bis zum Versenden von Nachrichten und dem Speichern von Kontakten.
Passend zum Thema Smartphone-Grundlagen — viele Senioren fühlen sich unsicher beim Einrichten, beim Nutzen von WhatsApp oder beim Buchen von Terminen online. Der kostenlose PDF-Ratgeber «Android Smartphone – Ihr Schritt-für-Schritt-Training» erklärt in einfachen Schritten Einrichtung, Internet, Fotos, WhatsApp und Telemedizin. Dazu gibt es einen kostenlosen 5-teiligen E‑Mail-Grundkurs, speziell für Einsteiger. Einfach verständlich, in klarem Deutsch und jederzeit abbestellbar. Jetzt kostenlosen Android-Einsteiger-Guide & Kurs sichern
Ein Schwerpunkt liegt auf Sicherheit im Netz. Senioren werden für Betrugsversuche per E-Mail oder Phishing sensibilisiert. „Das ist eine entscheidende Fähigkeit“, betont ein Kursleiter. „Wir üben, verdächtige Links zu erkennen und sichere Passwörter zu erstellen.“ Dieser Ansatz unterscheidet sich bewusst vom oft hektischen Erklären innerhalb der Familie. Hier darf jeder in seinem Tempo lernen.
Digitale Teilhabe wird zur Lebensqualität
Der Bedarf geht weit über reine Bequemlichkeit hinaus. Digitale Kompetenz ist Voraussetzung, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Videoanrufe mit der Familie, der Zugang zu Telemedizin oder das Buchen eines Bahntickets online können Vereinsamung entgegenwirken und die Lebensqualität steigern.
Nationale Initiativen wie die „Digital-Kompass“-Stützpunkte oder das Angebot der Verbraucherzentralen unterstützen den Trend. Sie bieten kostenlose Kurse zu Themen wie E-Mail, sozialen Medien oder künstlicher Intelligenz an. Das Ziel ist klar: Die Technik soll kein Angstmacher, sondern ein Werkzeug für mehr Selbstständigkeit sein.
Die Zukunft: Von Cloud-Speicher bis zu TikTok
Das Kursangebot wird stetig erweitert. Pionier-Einrichtungen bieten bereits Workshops zu digitalen Bezahlmethoden, Cloud-Diensten oder kreativen Plattformen wie TikTok an. Dies zeigt ein neues Verständnis: Senioren sind nicht nur passive Nutzer, sondern aktive Gestalter der Digitalisierung.
Die Zusammenarbeit von Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und Vereinen bleibt für den Erfolg entscheidend. Mit wachsenden Grundkenntnissen steigt auch die Nachfrage nach Fortgeschrittenen-Kursen. Der Weg ist geebnet, um Technik für alle Generationen zum Tor für Bildung und Gemeinschaft zu machen.
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