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New York Schluss: Robust - starkes US-Börsendebüt von SK Hynix

Veröffentlicht: 10.07.2026 um 22:20 Uhr, dpa.de

Eine verhalten freundliche Stimmung und ein gelungener US-Börsenstart des Speicherchip-Giganten SK Hynix KR7000660001 haben das Geschehen am letzten Handelstag der Woche geprägt.

Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 schloss am Freitag mit 0,29 Prozent im Plus bei 52.637,01 Punkten. Für die Börsenwoche steht allerdings ein moderates Minus zu Buche. Damit bleibt der Dow aber in Schlagdistanz zum Rekordhoch vom Dienstag bei 53.289 Zählern.

Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 legte am Freitag um 0,42 Prozent auf 7.575,39 Zähler zu. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 stieg um 0,33 Prozent auf 29.825,11 Punkte. Das starke Börsendebüt von SK Hynix trieb auch Aktien aus der Halbleiterbranche wie Nvidia US67066G1040, Sandisk US80004C1018, Applied Materials US0382221051 und AMD US0079031078 an.

Der mit Spannung erwartete Börsenstart von SK Hynix KR7000660001 konnte sich sehen lassen. Die Papiere des Branchenschwergewichts aus Südkorea gingen mit einem ersten Kurs von 170 US-Dollar in den Handel und stiegen bis auf 177 Dollar. Das waren fast 20 Prozent mehr als der Ausgabepreis von 149 Dollar je Aktie. Zum Schluss betrug der Aufschlag auf den Emissionspreis 13 Prozent auf 168,33 Dollar.

Der Schritt gilt als Lackmustest für die Bereitschaft von Investoren, weiterhin auf die Wachstumschancen rund um Künstliche Intelligenz zu setzen. "Der Börsengang des Chip-Herstellers SK Hynix bestärkt die Zuversicht, dass der Investmentzyklus im Segment Künstliche Intelligenz intakt ist", hatte Stratege Jim Reid von der Deutschen Bank im Vorfeld des Ereignisses geschrieben.

Weniger gut erging es den Aktien von SpaceX US84615Q1031. Kurz vor Handelsschluss rutschten die Papiere mit gut 145 Dollar auf den niedrigsten Stand seit dem Börsengang am 12. Juni.

Entscheidender Schrittmacher für die Aktienmärkte war zuletzt der Ölpreis in Abhängigkeit vom Konfliktgeschehen im Nahen Osten. Auch am Energiemarkt tat sich am Freitag aber wenig. Die Internationale Energieagentur warnte, ein erneuter Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran könne die Bemühungen zum Wiederaufbau der erschöpften weltweiten Ölvorräte im weiteren Verlauf dieses Jahres gefährden. Dass beide Konfliktparteien trotz der jüngsten militärischen Eskalation Verhandlungsbereitschaft signalisierten, beruhigte die Anleger ein wenig.

Bei den Einzelwerten fielen Meta US30303M1027 mit einem Kursplus von sechs Prozent auf. Als Antreiber für die Titel des Social-Media-Riesen erwies sich ein positiver Bericht der Tech-Analysefirma SemiAnalysis über das KI-Computing-Geschäft von Meta. Vorläufige Ergebnisse einer EU-Untersuchung, denen zufolge die Meta-Plattformen Instagram und Facebook zu große Suchtgefahren für Kinder und Jugendliche bergen, ließen die Anleger kalt.

Die Aktien von Delta Air Lines US2473617023 US2473617023 verloren knapp zwei Prozent. Sie hatten allerdings in den vergangenen Wochen kräftig zugelegt. Die Fluggesellschaft trotzte mit einem besser als erwartet ausgefallenen Quartalsgewinn den in diesem Zeitraum deutlich gestiegenen Kerosinpreisen. Zudem griff sie ihre vorübergehend ausgesetzte Jahresprognose für diese wichtige Ergebniskennziffer wieder auf./bek/he

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

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