dpa-AFX Ăberblick: KONJUNKTUR vom 14.04.2026 - 17.10 Uhr
14.04.2026 - 17:15:19 | dpa.deKreise: Pakistan arbeitet an neuen US-Iran-Verhandlungen in Islamabad
ISLAMABAD - Pakistan arbeitet an einer neuen Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. Islamabad wolle die GesprÀche so bald wie möglich, erfuhr die Deutschen Presse-Agentur aus pakistanischen Diplomatenkreisen.
China nennt US-Blockade 'gefÀhrlich und unverantwortlich'
PEKING - China hat die teilweise Blockade der StraĂe von Hormus durch die USA scharf kritisiert. Das sei "gefĂ€hrlich und unverantwortlich", sagte ein Sprecher des Pekinger AuĂenministeriums.
USA: Preisschub auf Erzeugerebene schwÀcher als erwartet - Energiekosten treiben
WASHINGTON - In den USA haben hohe Energiekosten infolge des Iran-Kriegs einen Preisschub auf Erzeugerebene ausgelöst, der aber schwĂ€cher als erwartet ausgefallen ist. Die Preise, die Hersteller fĂŒr ihre Waren verlangen, legten im MĂ€rz im Jahresvergleich um 4,0 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im Februar hatte die Jahresrate nur bei 3,4 Prozent gelegen und im Januar bei 2,9 Prozent.
ROUNDUP: IWF senkt Prognosen fĂŒr Weltwirtschaft und Deutschland
WASHINGTON - Der Internationale WĂ€hrungsfonds (IWF) rechnet mit einem etwas schwĂ€cheren Wachstum der Weltwirtschaft als bislang. "Erneut droht die Weltwirtschaft aus der Bahn zu geraten", heiĂt es anlĂ€sslich des neuesten Ausblicks der Organisation. Waren es vergangenes Jahr noch "höhere Handelsbarrieren und verstĂ€rkte Unsicherheit", belasten jetzt das eingebrochene Angebot von Rohstoffen infolge der blockierten StraĂe von Hormus und die Unsicherheit durch den Iran-Krieg.
Spaniens Inflation steigt stĂ€rker als erwartet - Ălpreisschock treibt
MADRID - In Spanien hat sich die Inflation im MĂ€rz wegen des Ălpreisschocks im Zuge des Iran-Kriegs deutlich verstĂ€rkt. Die nach europĂ€ischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im Jahresvergleich um 3,4 Prozent zu, wie das Statistikamt INE am Dienstag in Madrid nach einer zweiten SchĂ€tzung mitteilte. Eine erste SchĂ€tzung wurde damit um 0,1 Prozentpunkte nach oben revidiert. Analysten hatten im Schnitt eine BestĂ€tigung der ersten Erhebung erwartet.
ROUNDUP: Chinas Exporte schwÀchen sich im MÀrz ab
PEKING - Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs und steigender Unsicherheit im Welthandel hat Chinas Exportwachstum im MÀrz deutlich an Tempo verloren. Die Ausfuhren stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat nur noch um 2,5 Prozent, wie aus Daten der chinesischen Zollbehörde hervorgeht.
ROUNDUP: EU einigt sich auf schĂ€rfere Regeln fĂŒr Stahlimporte
BRĂSSEL - Zum Schutz der europĂ€ischen Stahlindustrie verschĂ€rft die EU ihre Einfuhrregeln. Vertreter der Mitgliedstaaten und des EU-Parlaments einigten sich in der Nacht zu Dienstag darauf, dass deutlich weniger Stahl als bisher zollfrei in die EU importiert werden darf. KĂŒnftig ist die zollfreie Einfuhrmenge demnach auf 18,3 Millionen Tonnen pro Jahr begrenzt. Das sind etwa 47 Prozent weniger als bisher. Weitere Importe sollen laut Mitteilung der EU-Staaten dann mit einem Strafzoll von 50 Prozent belegt werden, doppelt so viel wie bisher.
ROUNDUP/VerbÀnde: Viele Arbeitgeber lehnen EntlastungsprÀmie ab
BERLIN - Die von der schwarz-roten Koalition geplante Steuerfreiheit fĂŒr PrĂ€mien bis zu 1.000 Euro fĂŒr BeschĂ€ftigte stöĂt bei Arbeitgebern auf deutliche Kritik. Der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer der Bundesvereinigung der Deutschen ArbeitgeberverbĂ€nde (BDA), Steffen Kampeter, sagte der "Bild": "Die Unternehmen können sich das einfach nicht mehr leisten."
ROUNDUP: Warkens Milliarden-Sparplan
BERLIN - Auf Patientinnen und Patienten kommen nach PlĂ€nen von Gesundheitsministerin Nina Warken höhere Zuzahlungen und einige Einschnitte zu, um höhere KrankenkassenbeitrĂ€ge im nĂ€chsten Jahr zu vermeiden. Die CDU-Politikerin stellte in Berlin Kernpunkte fĂŒr ein Sparpaket vor, die auch milliardenschwere Ausgabenbremsen bei Versorgungsanbietern von den Praxen und Kliniken bis zu Arzneiherstellern umfassen. Einen konkreten Gesetzentwurf will die schwarz-rote Koalition jetzt in gut zwei Wochen ins Kabinett bringen.
ROUNDUP/Streitpunkt Uran: Vance sieht FĂŒhrung in Teheran am Zug
WASHINGTON - Nach der ergebnislosen ersten Runde direkter Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran seit Kriegsbeginn spricht US-VizeprÀsident JD Vance dennoch von echten Fortschritten. Er sieht jedoch den Iran am Zug, beim Thema Atomprogramm einzulenken. Medienberichten zufolge liegen die Forderungen der beiden Seiten weit auseinander.
Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Ăberblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
/la
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