Motorisch-kognitives, Training

Motorisch-kognitives Training: Bewegung schÀrft den Geist

31.01.2026 - 01:23:12

Wissenschaftliche Studien belegen, dass die Kombination von körperlicher AktivitÀt mit kognitiven Aufgaben die GedÀchtnisleistung und neuronale PlastizitÀt effektiver fördert als isoliertes Gehirnjogging.

Eine wachsende Zahl von Studien belegt: Die Kombination aus Bewegung und Denksport steigert die Gehirnleistung effektiver als reines Gehirnjogging. Dieser ganzheitliche Ansatz verbessert nachweislich Gedächtnis, Konzentration und Denkflexibilität.

So formt Bewegung das Gehirn

Die neurobiologischen Effekte sind faszinierend. Körperliche Aktivität fördert die Durchblutung und versorgt das Gehirn besser mit Sauerstoff. Gleichzeitig werden Nervenwachstumsfaktoren ausgeschüttet. Sie regen neue neuronale Verbindungen an und stärken bestehende Synapsen.

Besonders der Hippocampus, die Gedächtniszentrale, profitiert. Wird das Gehirn während der Bewegung zusätzlich gefordert, muss es Informationen schneller verarbeiten. Diese Doppelbelastung fördert die neuronale Plastizität – die Anpassungsfähigkeit des Gehirns.

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Warum kombiniertes Training besser wirkt

Forschungsergebnisse sind eindeutig: Regelmäßiges motorisch-kognitives Training senkt das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen. Experten führen das unter anderem auf einen verbesserten Abtransport schädlicher Proteinablagerungen zurück.

Besonders wirksam sind sogenannte „Dual-Task“-Aufgaben. Dabei löst man beispielsweise beim Gehen Rechenaufgaben oder merkt sich eine Liste. Diese Herausforderung trainiert exekutive Funktionen und Alltagskompetenzen besser als isolierte Übungen.

  • Für Ältere steht die Sturzprävention und der Erhalt der Selbstständigkeit im Vordergrund.
  • Für Kinder und Jugendliche verbessert es Gedächtnisleistung und schulischen Erfolg.
  • Selbst sanfte Aktivitäten wie Yoga oder Tai Chi zeigen deutliche kognitive Vorteile.

Einfache Übungen für den Alltag

Die Integration in den Alltag ist unkompliziert. Es geht darum, Routinen zu durchbrechen und das Gehirn mit neuen, kombinierten Reizen zu fordern.

Statt Sudoku am Schreibtisch zu lösen, kann man beim Spazierengehen rückwärts zählen oder sich die Einkaufsliste merken. Auch Tanzkurse, die das Erlernen von Schrittfolgen erfordern, oder strategische Sportarten sind ideal. Sogar aktive Videospiele („Exergames“) nutzen diesen Ansatz erfolgreich.

Physiotherapeuten setzen vermehrt auf diese Methode. Sie wissen: Ein sicherer Gang hängt nicht nur von Muskelkraft, sondern auch von Aufmerksamkeit und schneller Informationsverarbeitung ab.

Vom Nischen- zum Mainstream-Ansatz

Die Erkenntnisse führen zu einem Paradigmenwechsel in der Prävention. Körper und Geist werden nicht mehr getrennt trainiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont in neueren Leitlinien bereits die Bedeutung funktioneller und kognitiv herausfordernder Übungen.

Dieser Ansatz ist längst nicht nur für die Demenzprävention relevant. Er spielt auch eine zentrale Rolle in der Rehabilitation – etwa nach einem Schlaganfall – oder bei der Behandlung von Depressionen. Die stimulierte Neuroplastizität kann helfen, verlorene Funktionen wiederherzustellen.

Die Zukunft ist personalisiert und digital

Die Zukunft des Trainings liegt in maßgeschneiderten Konzepten. Die Forschung arbeitet an präzisen Empfehlungen für verschiedene Zielgruppen. Innovative Apps und Therapiegeräte verbinden motorische und kognitive Übungen spielerisch.

Virtual-Reality-Anwendungen könnten komplexe Alltagssituationen in sicherem Rahmen simulieren. Die wachsende wissenschaftliche Evidenz erhöht den Druck, solche Programme in die Regelversorgung zu integrieren. Die Botschaft ist klar: Ein aktiver Körper ist die beste Grundlage für einen leistungsfähigen Geist – ein Leben lang.

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