Natur relativ gnÀdig: UnwetterschÀden 2025 gesunken
30.04.2026 - 06:06:36 | dpa.deBundesweit verursachten Sturm, Hagel und andere Wetterunbilden in der Sachversicherung 1,4 Milliarden Euro SchĂ€den, drei Milliarden Euro weniger als im Vorjahr. Der Grund: 2025 gab es keine groĂflĂ€chigen Ăberschwemmungen.
Mehr als zwei Drittel der SchĂ€den - eine Milliarde Euro - wurden im vergangenen Jahr von Sturm und Hagel verursacht. Ăberschwemmungen, Starkregen und andere sogenannte ElementarschĂ€den, die von der normalen GebĂ€udeversicherung nicht gedeckt sind, schlugen mit 400 Millionen Euro zu Buche - im Vorjahr waren es wegen groĂer Hochwasser in SĂŒddeutschland 2,6 MiIliarden Euro gewesen. Diese Zahlen umfassen aber nur die versicherten SchĂ€den. Da bundesweit ĂŒber 40 Prozent der WohngebĂ€ude nicht gegen Ăberflutung und andere ElementarschĂ€den versichert sind, sind die GesamtschĂ€den höher.
Im lĂ€ngerfristigen Trend steigen die weltweit von Naturkatastrophen verursachten SchĂ€den seit mehreren Jahrzehnten, bedingt unter anderem durch steigende Temperaturen. Da wĂ€rmere Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, wĂ€chst auch die Unwetterneigung, es bilden sich hĂ€ufigere und schwerere Gewitter. Das ist aber keine lineare Entwicklung. "Die SchĂ€den schwanken stark von Jahr zu Jahr, deshalb dĂŒrfen ruhigere Jahre nicht als Trend interpretiert werden", sagte GDV-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Jörg Asmussen.
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