dpa-AFX Ăberblick: KONJUNKTUR vom 15.04.2026 - 17.00 Uhr
15.04.2026 - 17:09:46 | dpa.deROUNDUP 2: Neue Drohungen im Iran-Krieg - und auch neue Verhandlungen?
TEHERAN/WASHINGTON - Die Waffenruhe im Iran-Krieg scheint gefĂ€hrdet. Irans MilitĂ€rfĂŒhrung hat angesichts der US-Seeblockade mit einer Wiederaufnahme von Angriffen gedroht, sollte die Blockade der StraĂe von Hormus die Sicherheit von iranischen Handelsschiffen und Ăltankern bedrohen, hieĂ es in einer Mitteilung der MilitĂ€rfĂŒhrung, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete.
ROUNDUP/Ifo: Iran-Krieg verstÀrkt Unsicherheit bei Unternehmen
MĂNCHEN - Wegen des Iran-Kriegs und seiner Folgen reagieren die Unternehmen in Deutschland einer Umfrage des Ifo-Instituts zufolge immer zurĂŒckhaltender. "Der Krieg im Iran hat die Unsicherheit in der deutschen Wirtschaft spĂŒrbar erhöht", sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. "FĂŒr viele Unternehmen sind die Folgen fĂŒr das eigene GeschĂ€ft derzeit schwer kalkulierbar."
Unionsfraktionsvize befĂŒrchtet Ausweitung der Energiekrise
BERLIN - Die aktuelle Energiekrise könnte sich nach EinschĂ€tzung von Unionsfraktionsvize Sepp MĂŒller (CDU) noch erheblich ausweiten. Man bereite sich auf weitere MaĂnahmen vor, sagte der Co-Chef der Taskforce der schwarz-roten Koalition zu den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs in Berlin.
Eurozone: Industrieproduktion steigt stÀrker als erwartet
LUXEMBURG - Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Februar stÀrker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legte sie um 0,4 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet.
Frankreich: Inflation im MÀrz etwas höher als zunÀchst ermittelt - Jahresrate 2%
PARIS - Angesichts des Ălpreisschocks im Zuge des Iran-Kriegs hat die Inflation in Frankreich im MĂ€rz etwas stĂ€rker angezogen als zunĂ€chst ermittelt. Die fĂŒr europĂ€ische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im Jahresvergleich um 2,0 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Mittwoch in Paris nach einer zweiten SchĂ€tzung mitteilte. Dies entspricht der Zielmarke der EuropĂ€ischen Zentralbank fĂŒr den gesamten Euroraum.
ROUNDUP: SPD und CSU wollen Ănderungen bei Gesundheitsreform
BERLIN - Nach Vorstellung der SparplĂ€ne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) melden die Koalitionspartner SPD und CSU noch gröĂeren Ănderungsbedarf an. SPD-FraktionsgeschĂ€ftsfĂŒhrer Dirk Wiese sagte in Berlin, es gebe momentan "eine gewisse Schlagseite" zu einer einseitigen Belastung der Versicherten. Noch auf den Tisch kommen könnte die Frage einer stĂ€rkeren Steuerfinanzierung der BeitrĂ€ge fĂŒr BĂŒrgergeldempfĂ€nger. Patientenvertreter, Krankenkassen und Opposition warnten vor zu vielen Lasten fĂŒr Versicherte.
Lawrow: Russland kann EngpĂ€sse bei Ăl fĂŒr China ausgleichen
PEKING/MOSKAU - Russland kann nach Worten von AuĂenminister Sergej Lawrow fĂŒr China eventuelle ĂlengpĂ€sse wegen des Iran-Kriegs ausgleichen. Das sagte Lawrow in Peking nach einem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete.
Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Ăberblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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