Rote-Bete-Saft, Blutdruck

Rote-Bete-Saft senkt Blutdruck fast wie Medikamente

04.02.2026 - 10:13:12

Studien belegen: Eine tägliche Dosis von 150 ml konzentriertem Rote-Bete-Saft kann den Blutdruck signifikant senken, wobei Mundbakterien für die Wirkung entscheidend sind.

Eine tägliche Dosis von 150 Millilitern konzentriertem Rote-Bete-Saft kann den Blutdruck signifikant senken. Das belegen aktuelle Studien aus den Jahren 2024 und 2025. Entscheidend ist dabei ein spezieller Mechanismus im Mund – und der kann leicht zerstört werden.

Das „150ml-Prinzip“: Präzise Dosierung statt vager Empfehlung

Die Forschung hat sich von der allgemeinen Gemüse-Empfehlung wegbewegt. Stattdessen etabliert sich das „150ml-Prinzip“ als präziser Ansatz. Diese Menge eines hochkonzentrierten Safts liefert etwa 800 Milligramm Nitrat – die Dosis, die für eine gefäßerweiternde Wirkung nötig ist. Sie entspricht etwa einem halben Liter herkömmlichem Direktsaft.

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Der Schlüsselwirkstoff ist das in der Knolle reichlich enthaltene anorganische Nitrat. Es wird im Körper zu gefäßentspannendem Stickstoffmonoxid umgewandelt.

Warum Mundwasser die Wirkung zunichtemacht

Die blutdrucksenkende Wirkung hängt fast vollständig von Bakterien im Mund ab. Das ist die zentrale Erkenntnis der jüngsten Forschung. Der Prozess läuft in zwei Schritten ab:

  1. Das getrunkene Nitrat wird aufgenommen und über den Speichel wieder in den Mundraum abgegeben.
  2. Bestimmte Bakterien auf der Zunge wandeln es dort in Nitrit um. Erst dieses wird im Magen zum wirksamen Stickstoffmonoxid.

Studien von 2025 zeigen: Der Saftkonsum fördert nützliche Bakterienstämme wie Neisseria. Antibakterielle Mundspülungen töten diese Bakterien jedoch ab. Wer also nach dem Saft den Mund ausspült, lässt den blutdrucksenkenden Effekt verpuffen.

So wirksam ist die natürliche Alternative

Die klinischen Daten sind beeindruckend. Meta-Analysen belegen: Regelmäßiger Konsum kann den systolischen Blutdruck um durchschnittlich 5 bis 8 mmHg senken.

  • Eine solche Senkung reduziert das Schlaganfallrisiko um etwa 14 Prozent.
  • Die Wirkung setzt nach 3 bis 6 Stunden ein und ist bei täglicher Einnahme anhaltend.
  • Besonders wirksam scheint der Saft bei älteren Menschen und postmenopausalen Frauen, deren Arterien oft versteift sind.

Experten betonen: Bei schwerer Hypertonie ersetzt der Saft keine Medikamente. Er ist aber eine wissenschaftlich validierte Ergänzung.

Praxistipps und wichtige Warnhinweise

Das Prinzip ist nicht für jeden geeignet. Menschen, die zu Nierensteinen neigen, sollten vorsichtig sein. Rote Bete enthält Oxalsäure, die die Bildung von Steinen fördern kann. Hier ist ärztlicher Rat essenziell.

Für die Anwendung empfehlen Ernährungswissenschaftler:

  • Zeitpunkt: Morgens getrunken, kann der Saft den natürlichen Blutdruckanstieg am Morgen abfangen.
  • Produkt: Konzentrierte „Shots“ mit standardisiertem Nitratgehalt machen die Dosierung einfach.
  • Nebenwirkung: Eine harmlose rötliche Verfärbung von Urin oder Stuhl (Beeturie) tritt bei 10-14 Prozent der Menschen auf.

Vom Wintergemüse zum funktionellen Lebensmittel

Die Lebensmittelindustrie hat den Trend erkannt. Der Markt für funktionelle Getränke auf Rote-Bete-Basis wächst stetig. Getrieben vom „Food as Medicine“-Gedanken, könnten nitratreiche Supplemente bis 2030 weiter an Bedeutung gewinnen.

Die Forschung blickt bereits in neue Richtungen: Untersucht wird nun, ob der Saft auch die sportliche Leistung durch bessere Sauerstoffnutzung und die kognitive Gesundheit im Alter fördern kann.

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