KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 22.04.2026 - 17.00 Uhr

22.04.2026 - 17:05:15 | dpa.de

Trump verlÀngert Waffenruhe - Keine Entspannung in SichtWASHINGTON/TEHERAN - Die von den USA verlÀngerte Waffenruhe im Iran-Krieg hat die Spannungen nicht entschÀrft.

ROUNDUP 2: Trump verlÀngert Waffenruhe - Keine Entspannung in Sicht

WASHINGTON/TEHERAN - Die von den USA verlĂ€ngerte Waffenruhe im Iran-Krieg hat die Spannungen nicht entschĂ€rft. Der Iran Ă€ußerte sich bisher nicht dazu, ob er selbst die Feuerpause einhalten wird. Vielmehr zeigten sich die Revolutionsgarden Ă€ußerst skeptisch - zumal die US-Seeblockade iranischer HĂ€fen fortgesetzt wird.

ROUNDUP: Iran reklamiert Angriff auf drei Frachtschiffe

TEHERAN - Irans StreitkrĂ€fte haben nach eigenen Angaben drei Frachtschiffe vor ihrer KĂŒste angegriffen und manövrierunfĂ€hig gemacht. In einer von der Nachrichtenagentur Fars verbreiteten Nachricht hieß es zur BegrĂŒndung, die Revolutionsgarden hĂ€tten ihre "regelwidrige" Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestoppt.

Eurozone: Iran-Krieg verschlechtert Verbrauchervertrauen erneut deutlich

BRÜSSEL - Die Stimmung der Verbraucher in der Eurozone hat sich im April deutlich stĂ€rker eingetrĂŒbt als befĂŒrchtet. Ein Grund dĂŒrfte der Iran-Krieg sein, der zu höheren Ölpreisen und steigenden Inflationsgefahren fĂŒhrt. Der Indikator fĂŒr das Konsumklima fiel um 4,2 Punkte auf minus 20,6 Punkte, wie die EU-Kommission am Mittwoch in BrĂŒssel mitteilte.

Japans Exporte steigen krĂ€ftig - Nachfrage aus China beflĂŒgelt

TOKIO - Japans Exporte sind im MĂ€rz angetrieben von der Nachfrage aus China krĂ€ftig gestiegen. Das Volumen der Ausfuhren habe sich im Jahresvergleich um 11,7 Prozent erhöht, wie das Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mitteilte. Im Februar waren die japanischen Exporte nur um 4,0 Prozent gestiegen. Der Krieg im Nahen Osten mit der Blockade der fĂŒr den Handel wichtigen Straße von Hormus zeigte bisher kaum Auswirkungen.

Großbritannien: Inflation steigt auf 3,3 Prozent

LONDON - In Großbritannien hat sich die Inflation im MĂ€rz wie erwartet verstĂ€rkt. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich um 3,3 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. Im Vormonat hatte die Jahresrate bei 3,0 Prozent gelegen. Analysten hatten den Anstieg im Schnitt erwartet.

Kandidat Warsh fĂŒr Fed-Chefposten: Bin 'keine Marionette' von Trump

WASHINGTON - Der von US-PrÀsident Donald Trump nominierte Kandidat als PrÀsident der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, will die UnabhÀngigkeit der Notenbank wahren. Im Rahmen einer Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats sagte Warsh am Dienstagabend, er sei "keine Marionette von PrÀsident Donald Trump".

Bundesregierung halbiert Konjunkturprognose

BERLIN - Die Bundesregierung halbiert wegen der Folgen des Iran-Kriegs ihre Konjunkturprognose. Sie erwartet fĂŒr dieses Jahr nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,5 Prozent - im Januar hatte sie noch mit einem Plus von 1,0 Prozent gerechnet.

ROUNDUP 2/Kreise/EU: Orban gibt Blockade von Ukraine-Hilfe und Sanktionen auf

BRÜSSEL - Ungarn hat seine monatelange Blockade des geplanten milliardenschweren EU-UnterstĂŒtzungspakets fĂŒr die Ukraine aufgegeben. Die Regierung des scheidenden MinisterprĂ€sidenten Viktor Orban trug in BrĂŒssel eine Entscheidung mit, die ein Darlehen in Höhe von bis zu 90 Milliarden Euro ermöglichen soll, wie mehrere Diplomaten der Deutschen Presse-Agentur sagten. Das frische Geld wird von der Ukraine fĂŒr die Fortsetzung seines Abwehrkampfes gegen Russland sowie fĂŒr andere Staatsaufgaben gebraucht.

ROUNDUP: EU-Kommission will mehr Koordination in Energiekrise

BRÜSSEL - Um FlugausfĂ€lle zu verhindern, will die EU-Kommission die Versorgung mit Kraftstoff stĂ€rker mit den Mitgliedstaaten koordinieren. Die BrĂŒsseler Behörde will unter anderem koordinieren, wie Kraftstoff zwischen den EU-LĂ€ndern optimal verteilt wird. Das soll eine mögliche Verknappung wegen des Iran-Kriegs vermeiden, vor der die Luftfahrtbranche warnt.

IEA erwartet Umsteuern auf den EnergiemÀrkten

BERLIN - Wegen der akuten Krise erwartet die Internationale Energieagentur IEA ein drastisches Umsteuern der MĂ€rkte, Ă€hnlich wie nach den Ölkrisen der 1970er Jahre. "Ich glaube, es wird eine massive Antwort auf diese Krise auf der Energie-Seite geben", sagte IEA-Chef Fatih Birol beim Petersberger Klimadialog in Berlin.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/la

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