US-VizeprÀsident, Diplomatie

US-VizeprÀsident: Diplomatie mit dem Iran ist bizarr

05.02.2026 - 13:02:52

US-VizeprĂ€sident JD Vance hĂ€lt Diplomatie mit dem Iran fĂŒr außerordentlich schwierig.

Grund dafĂŒr sei, dass Irans Oberster FĂŒhrer, Ajatollah Chamenei, zwar alle strategischen Entscheidungen treffe, aber nicht direkt mit den USA spreche. "Es ist bizarr, dass wir nicht einfach mit der tatsĂ€chlichen FĂŒhrung eines Landes sprechen können. Das erschwert Diplomatie ganz erheblich", sagte Vance in der "Megyn Kelly Show" auf SiriusXM.

Der VizeprĂ€sident Ă€ußerte sich vor geplanten indirekten GesprĂ€chen zwischen dem Iran und den USA, die nach iranischen Angaben am Freitag in der omanischen Hauptstadt Maskat beginnen sollen.

Vance: Trump kann Putin und Xi direkt anrufen - aber nicht Chamenei

Vance sagte weiter: "Offen gesagt halte ich es fĂŒr außerordentlich schwierig, mit ihnen Diplomatie zu betreiben. Die Person, die im Iran die Entscheidungen trifft, ist der Oberste FĂŒhrer. Der PrĂ€sident, so heißt es, hat kaum Einfluss und spielt keine entscheidende Rolle. Der Außenminister scheint mit dem Obersten FĂŒhrer zu sprechen, und das ist im Wesentlichen die Person, mit der wir kommuniziert haben." Das mache alles deutlich komplizierter und die gesamte Situation wesentlich absurder.

Vance verwies darauf, dass PrÀsident Donald Trump den russischen PrÀsidenten Wladimir Putin oder Chinas Staatschef Xi Jinping direkt anrufen könne. "Er kann auch andere Staats- und Regierungschefs anrufen - selbst aus LÀndern, zu denen die Beziehungen sehr feindselig sind, etwa Nordkorea", sagte Vance.

@ dpa.de