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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 07.11.2025 - 17.00 Uhr

07.11.2025 - 17:05:03

USA: Michigan-Konsumklima trĂŒbt sich deutlich stĂ€rker ein als erwartetMICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im November deutlich stĂ€rker als erwartet eingetrĂŒbt.

USA: Michigan-Konsumklima trĂŒbt sich deutlich stĂ€rker ein als erwartet

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im November deutlich stĂ€rker als erwartet eingetrĂŒbt. Das von der UniversitĂ€t Michigan erhobene Konsumklima fiel um 3,3 Punkte auf 50,3 Punkte, wie die UniversitĂ€t am Freitag nach einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Volkswirte hatten mit einem RĂŒckgang auf 53,0 Punkte gerechnet.

Arbeitsagentur erwartet Defizit - RĂŒcklagen aufgebraucht

NÜRNBERG - Die Bundesagentur fĂŒr Arbeit (BA) erwartet aufgrund hoher Arbeitslosigkeit und einer weiter schwachen Konjunktur in Deutschland auch fĂŒr 2026 ein Defizit. Dieses wird sich SchĂ€tzungen zufolge auf knapp vier Milliarden Euro belaufen, wie der Verwaltungsrat der BA in NĂŒrnberg bekanntgab.

ROUNDUP: Deutsche Exporte ziehen an - Erholung im GeschÀft mit USA

WIESBADEN - Nach einem DĂ€mpfer im Sommer haben die deutschen Exporte im September ĂŒberraschend deutlich zugelegt. Bereinigt um Kalender- und Saisoneffekte lagen sie mit 131,1 Milliarden Euro rund 1,4 Prozent ĂŒber dem Vormonat, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Dazu trug eine Erholung im US-GeschĂ€ft bei. Von einem dauerhaften Aufschwung wollen Volkswirte und Experten aber nicht sprechen: Zu groß sind die Unsicherheiten im Welthandel.

Ukrainische WÀhrungsreserven auf historischem Höchststand

KIEW - Trotz des laufenden russischen Angriffskrieges sind die WĂ€hrungsreserven der ukrainischen Zentralbank in US-Dollar auf einen historischen Höchststand geklettert. Zum 1. November seien Reserven von umgerechnet 42,8 Milliarden Euro verfĂŒgbar gewesen, teilte die ukrainische Notenbank mit. Im Oktober seien sie um 6,4 Prozent gestiegen. Sie reichten nun aus, um lĂ€nger als fĂŒnf Monate alle notwendigen Importe zu finanzieren.

ROUNDUP: Chinas Exporte sinken unerwartet

PEKING - Chinas Exporte sind im Oktober unerwartet zurĂŒckgegangen. Wie die Pekinger Zollbehörde mitteilte, sanken die Ausfuhren im Jahresvergleich um 1,1 Prozent. Die Importe legten dagegen noch leicht um ein Prozent zu. Analysten hatten im Vorfeld zwar mit einem nur geringen Wachstum der Ausfuhren gerechnet, nicht aber mit einem RĂŒckgang.

Ungarn kauft in den USA BrennstĂ€be fĂŒr Atomkraftwerk aus Russland

WASHINGTON/BUDAPEST - Das EU-Land Ungarn will in den Vereinigten Staaten BrennstĂ€be fĂŒr zwei in Russland gefertigte Atomkraftwerke beschaffen. Das sagte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto nach Angaben der staatlichen Agentur MTI in Washington kurz vor einem geplanten Treffen des ungarischen MinisterprĂ€sidenten Viktor Orban mit US-PrĂ€sident Donald Trump.

ROUNDUP: Merz fordert 'globale Kraftanstrengung' fĂŒr den Klimaschutz

BELÉM - Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Klimagipfel in Brasilien eine "globale Kraftanstrengung" im Kampf gegen die ErderwĂ€rmung gefordert und neue Finanzmittel fĂŒr den Schutz des tropischen Regenwalds zugesagt. An einem neuartigen Milliardenfonds, der die Abholzung in LĂ€ndern wie Brasilien oder Kongo bremsen soll, werde sich Deutschland mit einem "namhaften Betrag" beteiligen, sagte der CDU-Chef in seiner Rede.

Commerzbank: Wirtschaft wird in 2026 durch Fiskal- und Geldpolitik angeschoben

FRANKFURT - Die milliardenschweren InvestitionsplĂ€ne der Bundesregierung sowie die Geldpolitik der Notenbank werden der deutschen Wirtschaft nach EinschĂ€tzung der Commerzbank 2026 RĂŒckenwind bescheren. "Finanzminister und Notenbankchefs wĂŒrden sich weltweit gegen die Folgen von Handelskriegen und Reformstau stemmen und wollen ihre Volkswirtschaften anschieben", sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg KrĂ€mer am Freitag in Frankfurt. Dies gelte insbesondere fĂŒr Deutschland.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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