KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 29.05.2026 - 17.00 Uhr

29.05.2026 - 17:07:56 | dpa.de

USA und Iran nÀhern sich vorlÀufiger EinigungWASHINGTON/TEHERAN - Die USA und der Iran nÀhern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine VerlÀngerung der Waffenruhe und weitere Verhandlungen.

ROUNDUP 2: USA und Iran nÀhern sich vorlÀufiger Einigung

WASHINGTON/TEHERAN - Die USA und der Iran nĂ€hern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine VerlĂ€ngerung der Waffenruhe und weitere Verhandlungen. BezĂŒglich einer AbsichtserklĂ€rung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-VizeprĂ€sident JD Vance. Ob allerdings PrĂ€sident Donald Trump zustimmen wird, sei offen. Eine BestĂ€tigung der iranischen FĂŒhrung gibt es noch nicht.

ROUNDUP 2: Inflation sinkt deutlich - 'Tankrabatt hat Zweck erfĂŒllt'

WIESBADEN - Entlastung fĂŒr Deutschlands Verbraucher: Die Inflationsrate ist im Mai mit dem Tankrabatt deutlich gesunken. Sie fiel auf 2,6 Prozent, wie aus einer ersten SchĂ€tzung des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Im April waren die Verbraucherpreise noch um 2,9 Prozent zum Vorjahresmonat gestiegen und damit so stark wie seit Januar 2024 nicht.

ROUNDUP 2: Viele Arbeitslose - und dennoch kein Personal

NÜRNBERG - Die große Crux am deutschen Arbeitsmarkt bleibt bestehen: Obwohl fast drei Millionen Menschen arbeitslos gemeldet sind, finden viele Arbeitgeber keine Leute. Die Zahl der offenen Stellen, die bei den Arbeitsagenturen gemeldet sind, ist im Verlauf der vergangenen zwölf Monate sogar leicht gestiegen - um 8.000 auf 643.000. "Die Zahl hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert", sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur fĂŒr Arbeit, Andrea Nahles, bei der Vorstellung der Mai-Statistik in NĂŒrnberg.

Selenskyj warnt vor neuem schweren russischen Angriff

KIEW - Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj hat vor einem neuen schweren russischen Angriff gewarnt. Es gebe entsprechende Informationen ĂŒber eine bevorstehende massive Attacke, schrieb er auf seinen KanĂ€len in den sozialen Netzwerken. Erst am Wochenende hatte das russische MilitĂ€r die Ukraine und insbesondere deren Hauptstadt Kiew mit einem Großangriff ĂŒberzogen und dabei auch die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt. Moskau selbst hatte weitere Angriffe auf Kiew angekĂŒndigt.

ROUNDUP: EU-Kommission will Milliarden fĂŒr Ungarn freigeben

BRÜSSEL - Nach dem Regierungswechsel in Ungarn will die EuropĂ€ische Kommission festgesetzte EU-Mittel in Höhe von bis zu 16,4 Milliarden Euro fĂŒr das Land freigeben. Der Großteil des Geldes solle fließen, wenn von Ungarn beschlossene Reformen und Investitionen umgesetzt seien, sagte EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen.

ROUNDUP: Jeder Zweite wĂŒnscht sich kĂŒrzere Arbeitszeiten

BERLIN - Mehr als jeder zweite BeschĂ€ftigte in Deutschland wĂŒnscht sich kĂŒrzere Arbeitszeiten. Bei MĂ€nnern mit Kind sind es sogar 63 Prozent, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer insgesamt wĂŒnschen sich zu 53 Prozent kĂŒrzere Arbeitszeiten, wie eine Umfrage des Umfragezentrums Bonn (uzbonn) im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) zeigt. Der DGB kritisiert schon lĂ€nger PlĂ€ne der Regierung zur Flexibilisierung der Arbeitszeit und sieht sich durch die Umfrageergebnisse darin bestĂ€rkt.

Maschinenbauteile nach Russland - Prozess gegen zwei BrĂŒder

MÜNSTER - Vor dem Landgericht MĂŒnster ist ein Prozess gegen zwei GeschĂ€ftsfĂŒhrer eines Unternehmens aus Oelde im MĂŒnsterland gestartet. Die beiden sollen trotz der verhĂ€ngten Handels-Sanktionen der EuropĂ€ischen Union große Warenmengen nach Russland ausgefĂŒhrt haben. Der Vorwurf lautet: Verstoß gegen das Außenwirtschaftsgesetz in 65 FĂ€llen.

Italien: Inflation steigt im Mai auf 3,3 Prozent

ROM - In Italien ist die Inflationsrate im Mai merklich gestiegen. Die nach europÀischem Standard erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) legten auf Jahressicht um 3,3 Prozent zu, wie das Statistikamt Istat am Freitag in Rom nach einer ersten SchÀtzung mitteilte. Im April hatte die Rate bei 2,8 Prozent gelegen. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt diesen Anstieg erwartet. Die Inflationsrate erreicht so den höchsten Stand seit September 2023.

Spanien: Inflation zieht weiter an

MADRID - Der Ölpreisschock im Zuge des Iran-Kriegs treibt die Inflation in Spanien weiter an. Die nach europĂ€ischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im Mai im Jahresvergleich um 3,6 Prozent zu, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Analysten hatten fĂŒr Mai im Schnitt mit einer Teuerung in dieser Höhe gerechnet. Im April hatte sich das Preisniveau um 3,5 Prozent erhöht.

Frankreich: Inflation zieht moderater als erwartet an

PARIS - Der Ölpreisschub im Zuge des Iran-Kriegs treibt die Inflation in Frankreich weiter an. Im Mai legten die fĂŒr europĂ€ische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) im Jahresvergleich um 2,8 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris nach einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem noch etwas stĂ€rkeren Anstieg von 2,5 Prozent im Vormonat auf 2,9 Prozent gerechnet.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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