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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 25.06.2026 - 17.00 Uhr

25.06.2026 - 17:05:03 | dpa.de

USA: Wirtschaftswachstum nimmt mehr Fahrt auf als erwartetWASHINGTON - Die US-Wirtschaft hat zu Beginn des Jahres mehr Fahrt gewonnen als erwartet.

USA: Wirtschaftswachstum nimmt mehr Fahrt auf als erwartet

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft hat zu Beginn des Jahres mehr Fahrt gewonnen als erwartet. Im ersten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal um annualisiert 2,1 Prozent, wie das Handelsministerium am Donnerstag laut einer dritten Erhebung in Washington mitteilte. In einer vorangegangenen SchĂ€tzung war nur ein Zuwachs von 1,6 Prozent ermittelt worden. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einer BestĂ€tigung gerechnet. Im Schlussquartal 2025 war die grĂ¶ĂŸte Volkswirtschaft der Welt um 0,5 Prozent gewachsen.

USA: ErstantrÀge auf Arbeitslosenhilfe sinken deutlich

WASHINGTON - In den USA haben deutlich weniger Menschen ErstantrĂ€ge auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Die HilfsantrĂ€ge gingen in der vergangenen Woche um 12.000 auf 215.000 zurĂŒck, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 225.000 AntrĂ€gen gerechnet.

USA: Auftragseingang langlebiger GĂŒter fallen weniger als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die AuftrĂ€ge fĂŒr langlebige GĂŒter im Mai weniger als erwartet gefallen. Die Bestellungen sanken im Vergleich zum Vormonat um 4,5 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington nach einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen RĂŒckgang um 5,0 Prozent erwartet.

Studie: RentenplÀne helfen Haushalt und belasten Verbraucher

FRANKFURT - Die ReformvorschlĂ€ge der Rentenkommission helfen laut der Ratingagentur Scope Deutschlands Top-KreditwĂŒrdigkeit bei den Staatsfinanzen, kosten aber Wirtschaftswachstum. "Eine vollstĂ€ndige und rasche Umsetzung der VorschlĂ€ge wĂŒrde helfen, die langfristige TragfĂ€higkeit des deutschen Rentensystems zu stabilisieren", heißt es in einer Studie von Scope. Damit wĂŒrden auch wichtige Probleme fĂŒr das Rating adressiert.

Dekabank: Konjunkturelle Belastungen durch den Iran-Krieg halten sich in Grenzen

FRANKFURT - Die konjunkturellen Belastungen durch den Iran-Krieg halten sich nach EinschĂ€tzung der Dekabank-Volkswirte in Grenzen. "Weltweit hohe Rohölreserven haben uns vor einer Ölkrise durch den Krieg am Persischen Golf bewahrt", sagte Chefvolkswirt Ulrich Kater am Donnerstag in Frankfurt. Wie in der Coronazeit habe auch die hohe FlexibilitĂ€t der Unternehmen dazu beigetragen, dass Lieferketten und WirtschaftskreislĂ€ufe intakt geblieben seien. Kater sprach von einer bestandenen Belastungsprobe.

ROUNDUP: LĂ€nder hoffen auf Durchbruch bei Finanzreform

BERLIN - Die BundeslĂ€nder sehen eine Lösung bei der seit Monaten heiß diskutierten Neuordnung der Bund-LĂ€nder-Finanzen in greifbarer NĂ€he. Die Regierungschefs der LĂ€nder einigten sich bei der MinisterprĂ€sidentenkonferenz (MPK) in Berlin auf Eckwerte, mit denen sie in die anschließenden Beratungen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gehen wollen.

EZB-Direktorin stellt weitere Zinserhöhungen in Aussicht

FRANKFURT - EZB-Direktorin Isabel Schnabel stellt weitere Leitzinserhöhungen im Euroraum in Aussicht. "Um die Inflation mittelfristig wieder auf unseren Zielwert von zwei Prozent zurĂŒckzubringen, werden wir aus heutiger Sicht die Zinsen weiter anheben mĂŒssen", sagte Schnabel der Wochenzeitung "DIE ZEIT". Das Ausmaß und der Zeitpunkt weiterer Schritte hingen jedoch davon ab, wie sich der Konflikt im Nahen Osten, die Wirtschaft und die Inflation entwickelten.

ROUNDUP/Deutsche Bank: Deutschland droht RĂŒckstand bei KI-Wandel

FRANKFURT - Deutschland droht nach EinschĂ€tzung der Deutschen Bank bei der Revolution durch KĂŒnstliche Intelligenz (KI) zurĂŒckzufallen. "Keine andere OECD-Nation investiert weniger in Software als Deutschland", sagte Robin Winkler, Chefvolkswirt Deutschland der Deutschen Bank, am Donnerstag in Frankfurt.

Ökonom sieht Spielraum fĂŒr mehr Wachstum in Österreich

WIEN - Die Wirtschaft in Österreich wird 2026 nach einer Prognose des Österreichischen Instituts fĂŒr Wirtschaftsforschung (Wifo) um 0,9 Prozent wachsen und könnte damit am Ende besser abschneiden als die in Deutschland. "Das ist nicht stĂŒrmisch, aber das ist eigentlich ganz passabel", sagte Wifo-Chef Gabriel Felbermayr. Damit bleibe der bisherige Jahresausblick trotz der Folgen des Iran-Kriegs stabil. Eine leichte Korrektur nach unten sei fĂŒr 2027 angebracht. Im nĂ€chsten Jahr wird laut Wifo das Wirtschaftswachstum 1,1 Prozent statt bisher erwartet 1,3 Prozent betragen.

ROUNDUP: Ukraine bekommt erste Milliarden aus EU-Hilfskredit

DANZIG - Die kriegsgeplagte Ukraine hat die lang erwartete erste Zahlung aus dem 90 Milliarden Euro schweren UnterstĂŒtzungsdarlehen der EU erhalten. Rund drei Milliarden Euro Makrofinanzhilfen wurden ausgezahlt, wie EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen bei der Ukraine Recovery Conference (URC) in Danzig (Gdansk) sagte. In den kommenden Tagen solle auch der erste Teil von sechs Milliarden Euro fĂŒr die Drohnenproduktion an Kiew fließen. "Das ist gelebte SolidaritĂ€t", sagte von der Leyen.

ROUNDUP 2: EU-Staaten billigen Umsetzung des US-Zolldeals

LUXEMBURG - Das Handelsabkommen zwischen EU und USA kann bald vollstĂ€ndig umgesetzt werden. Die EU-LĂ€nder gaben in Luxemburg grĂŒnes Licht dafĂŒr, die Zölle auf US-IndustriegĂŒter abzuschaffen und US-MeeresfrĂŒchten sowie Agrarprodukten einen besseren Marktzugang zu gewĂ€hren. Ein Sicherheitsnetz soll aber dafĂŒr sorgen, dass die Vorteile nur dann gelten, wenn auch die USA ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen vollstĂ€ndig umsetzen. Darauf hatten sich das Europaparlament und die Staaten nach langem Ringen geeinigt.

StÀdte sind alarmiert: 'Wir pfeifen aus dem letzten Loch'

STUTTGART/BERLIN - Die StĂ€dte rechnen bei den laufenden GesprĂ€chen ĂŒber eine Neuordnung der Bund-LĂ€nder-Finanzen eher nicht mit einem durchschlagenden Erfolg. Es gebe zwar das BemĂŒhen, zu guten Lösungen fĂŒr die Kommunen zu kommen, sagte der PrĂ€sident des Deutschen StĂ€dtetages, Leipzigs OberbĂŒrgermeister Burkhard Jung (SPD). Bund und LĂ€nder hĂ€tten sich aber "verhakt", sagte er. "Wir befĂŒrchten deshalb, dass es keinen Durchbruch geben wird fĂŒr die Kommunen."

Maschinenbauer rechnen 2026 nicht mehr mit Wachstum

FRANKFURT - Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau rechnet nicht mehr mit einer Produktionsausweitung im laufenden Jahr. Der Branchenverband VDMA senkt seine Jahresprognose eines preisbereinigten Wachstums von vormals ein Prozent auf Null. Wichtiger Grund sind die Folgen des Iran-Kriegs, der Unsicherheit und Inflation angetrieben habe. Auch berichteten die Unternehmen zunehmend von Störungen in den Lieferketten.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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