Bewegung hÀlt das Gehirn im Alter fit
28.01.2026 - 07:00:12Regelmäßige Bewegung stärkt nachweislich die geistige Fitness im Alter. Neue Studien belegen, dass körperliche Aktivität ab 60 Jahren die kognitiven Fähigkeiten erhält und das Demenzrisiko senken kann. Sport beeinflusst die Gehirnstruktur positiv und verbessert das Gedächtnis.
Die Effekte sind vielfältig: Bewegung steigert die Durchblutung und versorgt das Gehirn besser mit Sauerstoff. Sie regt zudem die Ausschüttung schützender Hormone an, stärkt Verbindungen zwischen Nervenzellen und kann sogar die Neubildung von Zellen fördern. Besonders das Gedächtniszentrum Hippocampus profitiert. Zudem hilft Aktivität, schädliche Proteinablagerungen zu reduzieren, die mit Alzheimer in Verbindung stehen.
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Die optimale Mischung für den Kopf
Experten empfehlen eine Kombination aus drei Komponenten:
* Ausdauertraining wie zügiges Gehen, Radfahren oder Schwimmen verbessert die Sauerstoffversorgung und steht direkt mit einer besseren Gedächtnisleistung in Verbindung.
* Krafttraining an mindestens zwei Tagen pro Woche beugt Muskelschwund vor und stärkt Stabilität. Ideal sind Übungen wie Kniebeugen oder Training mit elastischen Bändern.
* Koordinationstraining schult das Zusammenspiel von Gehirn und Muskeln. Yoga, Tai-Chi oder simples Balancieren legen neue neuronale Verbindungen an und beugen Stürzen vor.
Die WHO rät zu 2,5 bis 5 Stunden moderater Bewegung pro Woche.
Es ist nie zu spät anzufangen
Auch wer lange inaktiv war, kann seine körperliche und geistige Fitness noch deutlich verbessern. Wichtig ist ein langsamer Start ohne Überforderung. Eine vorherige ärztliche Untersuchung ist ratsam.
Der soziale Aspekt spielt eine große Rolle: Sport in der Gruppe steigert die Lebensfreude, motiviert und wirkt der sozialen Isolation entgegen – einem weiteren Risikofaktor für kognitiven Abbau.
Bewegung als Demenz-Vorsorge
Die Forschung sieht in körperlicher Aktivität eine der wirksamsten Präventionsstrategien. Menschen, die sich regelmäßig bewegen, haben ein signifikant geringeres Demenzrisiko. Sport beeinflusst zentrale Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes positiv.
Angesichts des demografischen Wandels gewinnt ein aktiver Lebensstil weiter an Bedeutung. Die Kombination aus körperlichem und geistigem Training verspricht die besten Ergebnisse, um die Lebensqualität bis ins hohe Alter zu erhalten.


