BRN, Parteien

Redmann warnt vor SchwÀchung des Profils der CDU im Osten

12.07.2023 - 12:04:51

Brandenburgs CDU-Chef Jan Redmann warnt nach dem Wechsel im Amt des GeneralsekretÀrs vor einer SchwÀchung des Profils seiner Partei in Ostdeutschland.

"Die CDU darf nicht zu einer westdeutschen Partei werden, dann wird sie im Osten keine Chance haben", sagte Redmann am Mittwoch dem TV-Sender "Welt". Der bisherige GeneralsekretĂ€r Mario Czaja (CDU) sei als gebĂŒrtiger Ostberliner "ein ReprĂ€sentant auch der ostdeutschen BundeslĂ€nder" gewesen.

Er habe daher die Erwartung, dass bei den Nachwahlen zum Bundesvorstand "da auch wieder jemand aus dem Osten ins PrĂ€sidium kommt". Von dem Wechsel von Czaja zu Linnemann geht fĂŒr den CDU-Chef aus Brandenburg das Signal aus, "dass die Union sich auf Inhalte konzentriert". Linnemann habe als Chef der Programmkommission "einen ziemlich guten Job gemacht", mit inhaltlichen VorstĂ¶ĂŸen bei wichtigen Themen. Und gerade im Osten machten sich die Leute wirklich Sorgen, "ob die fetten Jahre vorbei sind, ob es in den nĂ€chsten Jahren bergab geht". Da mĂŒsse die Union etwas jetzt dagegensetzen und programmatisch Alternativen anbietet zu dem, "was die Bundesregierung so fabriziert". Von der Tatsache, dass der ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen in der CDU bleibt, erhofft sich Redmann keine VerstĂ€rkung im Kampf gegen die AfD: "Ich nehme Hans-Georg Maaßen nicht als jemanden wahr, der Interesse am Erfolg der Union hat. Hans-Georg Maaßen spielt auf eigene Karte, macht eine Ego-Show." Das sei "durchaus parteischĂ€digend". Maaßen habe deshalb eine RĂŒge vom Parteigericht bekommen, auch wenn er nicht ausgeschlossen werde. "Er ist kein ReprĂ€sentant der Union. Er ist ein einfaches Mitglied, was sehr viel auf eigene Rechnung macht."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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