Parteien, Gesundheit

Bas verlangt von Rentenkommission einstimmige Entscheidungen

29.05.2026 - 16:01:30 | dts-nachrichtenagentur.de

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) will die Empfehlungen der Rentenkommission nur bei einem einstimmigen Votum vollständig übernehmen.Sie wünsche sich, dass die Kommission eine einstimmige Empfehlung abgebe, sagte Bas der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Bärbel Bas (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Bärbel Bas (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Das hätten der Kanzler und sie klar als Erwartung an die Vorsitzenden formuliert. Dann werde man das so umsetzen. Anderenfalls müsse man in der Koalition darüber reden.

Bei den anstehenden Reformen könne es nicht nur um Einschnitte gehen, erklärte Bas. Für den Reformprozess, den man jetzt auf vielen Ebenen angehe, müsse man den Menschen Zuversicht geben und ihnen erklären, dass es für sie einfacher und gerechter werde. Wer mehr leisten könne, müsse auch mehr Verantwortung übernehmen.

Die breite Kritik an ihrer Person und an Äußerungen, die als Absage an weitreichende Reformen verstanden wurden, erklärte Bas mit ihrer Doppelrolle als Regierungsmitglied und Parteichefin. Der Kanzler und sie hätten beide eine Regierungsfunktion und seien beide Parteivorsitzende. Diese Doppelrolle hätten sie, wenn sie auf ihren Parteitagen, bei ihren Jugendorganisationen oder als Kanzler und Ministerin sprechen. In der Öffentlichkeit werde das nicht auseinandergehalten, so Bas. Diesen Spagat und die Kritik daran müsse und werde sie aushalten.

Die Kommission unter dem Vorsitz des früheren Arbeitsagentur-Chefs Jürgen Weise und der Sozialrechtlerin Constanze Janda will ihren Bericht am 29. Juni vorstellen. Ihr gehören auch Bundestagsabgeordnete der Regierungsfraktionen an, darunter die SPD-Politikerin Annika Klose.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | politik | 69442372 |

Weitere Meldungen

Drogenbeauftragter fordert deutliche Erhöhung der Tabaksteuer Anlässlich des Weltnichtrauchertags an diesem Sonntag haben Politiker von CDU und SPD für höhere Preise von Zigaretten und Vapes geworben. (Politik, 31.05.2026 - 00:00) weiterlesen...

CDU will Kinder mehr an Pflegekosten ihrer Eltern beteiligen Angesichts steigender Kosten in der Pflege fordert Unionsfraktionsvize Albert Stegemann (CDU), erwachsene Kinder künftig mehr an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen."Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen wird, herunterzusetzen", sagte Stegemann der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe). (Politik, 30.05.2026 - 01:00) weiterlesen...

SPD offen für stärkere Heranziehung von Vermögen bei Pflegekosten Die SPD-Fraktionsvizechefin Dagmar Schmidt hat sich offen für den Vorstoß aus der Unionsfraktion gezeigt, bei anfallenden Pflegekosten auch Vermögen stärker heranzuziehen."Unsere Sozialversicherungssysteme, auch die Pflege, beruhen auf dem Solidarprinzip", sagte Schmidt der "Rheinischen Post" (Freitagausgaben). (Politik, 28.05.2026 - 14:45) weiterlesen...

Unionsfraktionsvize für mehr Eigenbeteiligung von Pflegepatienten In der Diskussion um die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung spricht sich der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Albert Stegemann (CDU), für mehr Eigenverantwortung bei der Vorsorge und Eigenbeteiligung von Pflegepatienten aus. (Politik, 28.05.2026 - 07:46) weiterlesen...

Pflegekasse: Milliarden-Plus durch höheren Kinderlosen-Zuschlag Eine mögliche Erhöhung des Pflegebeitrags für Kinderlose könnte der Pflegeversicherung rund eine Milliarde Euro zusätzlich pro Jahr bringen. (Politik, 27.05.2026 - 06:51) weiterlesen...

Ebola: Lauterbach drängt auf Aufstockung der Entwicklungshilfe Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) fordert mit Blick auf die Ausbreitung des Ebola-Virus eine deutliche Aufstockung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit."Der Ebola-Ausbruch verdeutlicht, dass wir keinesfalls bei der Entwicklungszusammenarbeit sparen dürfen", sagte Lauterbach der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). (Politik, 27.05.2026 - 00:00) weiterlesen...