Kubicki schließt Wahl eines AfD-Ministerpräsidenten aus
06.07.2026 - 09:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deEine inhaltliche Zusammenarbeit der AfD schloss Kubicki derweil nicht gänzlich aus. "Ich würde meine Überzeugungen doch nicht davon abhängig machen, ob die AfD zustimmen könnte. Oder ob die Linke zustimmt. Das wäre albern", so Kubicki angesprochen auf seine Aussagen auf dem FDP-Parteitag Ende Mai. Damals sagte der dort zum neuen Bundesvorsitzenden gewählte Politiker: "Brandmauer? Kenne ich nicht. Steht nicht in der Verfassung. Gibt`s nicht." Nun meinte Kubicki: "Entweder ich halte etwas für richtig: dann machen wir es. Oder ich halte es für falsch: dann eben nicht."
Sein politisches Schicksal will der 74-Jährige indes nicht an die Landtagswahlen im Herbst knüpfen. "Ich habe eine Jahresfrist bis Mai nächsten Jahres", sagte Kubicki. "Wenn ich es bis dahin nicht geschafft habe, die FDP wieder zu einer ernstzunehmenden Kraft zu machen, weiß ich auch nicht weiter. Dann macht es keinen Sinn, nochmal zu kandidieren." Kubicki war am 30. Mai zum FDP-Bundesvorsitzenden gewählt worden und setzte sich dabei gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann durch.
