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DIW-PrÀsident: Abschaffung der Rente mit 63 unverzichtbar

Veröffentlicht am: 03.08.2026 um 00:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der PrĂ€sident des Deutschen Instituts fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hĂ€lt die geplante Abschaffung der sogenannten Rente mit 63 fĂŒr unverzichtbar."Die Abschaffung der Rente mit 63 ist ein zentrales und finanziell das wichtigste Element der geplanten Rentenreform", sagte Fratzscher der "Rheinischen Post".

DIW-PrÀsident: Abschaffung der Rente mit 63 unverzichtbar
Marcel Fratzscher (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Eine Abschaffung schaffe schĂ€tzungsweise knapp zehn Milliarden Euro an langfristigen Einsparungen und 125.000 zusĂ€tzliche BeschĂ€ftigte pro Rentnerjahrgang. Weiter warnte er: "Ohne dieses Element ist die Rentenreform tot." Die Bundesregierung mĂŒsste erneut von vorne beginnen und vor allem die Finanzierung der gesetzlichen Rente komplett neu aufsetzen.

Ohne die Abschaffung der Rente mit 63 wĂŒrde die gesetzliche Rente in Zukunft zu einer noch stĂ€rkeren Umverteilung von Jung zu Alt und auch von Arm zu Reich fĂŒhren. Fratzscher sagte, dass von der Rente mit 63 deutlich hĂ€ufiger Besserverdiener und MĂ€nner profitierten und deutlich seltener Menschen, die von Altersarmut bedroht seien.

Bundesarbeitsministerin BĂ€rbel Bas (SPD) hatte die Union aufgefordert, ihre Position zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren zu klĂ€ren. Die SPD-Chefin sagte im ZDF, sie strĂ€ube sich nicht dagegen, das Paket aufzuschnĂŒren, wenn das die Position der Union wĂ€re.

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