SPD sieht keine Uneinigkeit bei Grenzkontrollen
12.06.2026 - 08:58:16 | dts-nachrichtenagentur.deUnion und Innenminister pochen weiter auf den Fortbestand der Kontrollen, während Fiedler bereits vor Inkrafttreten von GEAS dafür geworben hatte, sie nach dem 12. Juni Schritt für Schritt zurückzufahren. Im Frühstart relativierte er nun den Eindruck einer klaren Frontstellung. Er müsse das ein bisschen relativieren, so Fiedler. In Wahrheit sei es so, dass man ziemlich ähnliche Texte sage.
Inhaltlich gebe es aus seiner Sicht einen gemeinsamen Nenner zwischen SPD, Innenministerium und Union. Man sei sich einig, dass es einen direkten Zusammenhang dazu gebe, dass GEAS funktioniere und dass man dann perspektivisch die Binnengrenzkontrollen runterfahre, erklärte der SPD-Politiker. Man lege zwar im Sprachgebrauch vielleicht eine andere Betonung, aber im Grunde sei man sich einig in der Koalition.
Wie schnell die Kontrollen fallen könnten, hänge aus seiner Sicht stark von der Lage an den einzelnen Übergängen ab. Das hänge von der jeweiligen Grenze ab, sagte Fiedler. Man könne die Grenze zu Luxemburg, zu Dänemark, zu den Niederlanden nicht mit der zu Österreich oder zu anderen Nachbarstaaten vergleichen. Dies liege an dem unterschiedlichen Druck auf die Grenzen.
