Deutschland legt VorschlÀge zur EU-Entwaldungsverordnung vor
30.03.2026 - 11:38:06 | dts-nachrichtenagentur.de"Beharrlichkeit zahlt sich aus: Wir haben Ende vergangenen Jahres durchgesetzt, dass Landwirte und Waldbesitzer entlastet sowie groĂe Teile der nachgelagerten Lieferkette weitgehend von Verpflichtungen der EUDR befreit wurden", sagte Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU). Nun sei es wichtig, diese Vereinfachungen in der Praxis zu bewahren und weiterzuentwickeln.
In ihrer ursprĂŒnglichen Form hĂ€tte die EUDR eine erhebliche Belastung laut Agrarministerium fĂŒr viele deutsche PrimĂ€rerzeuger und Unternehmen dargestellt. Deutschland drĂ€ngte daher auf Vereinfachungen, die durch einen Kompromissvorschlag erzielt wurden. Die EinfĂŒhrung der EUDR wurde verschoben, und die EU-Mitgliedstaaten forderten die Kommission auf, bis Ende April weitere EntbĂŒrokratisierungsmöglichkeiten vorzulegen. Deutschland unterstĂŒtzt die Ziele der Verordnung fĂŒr entwaldungsfreie Produkte, sieht jedoch die Notwendigkeit, globalen Waldschutz und WettbewerbsfĂ€higkeit in Einklang zu bringen.
Die VorschlĂ€ge des BMLEH umfassen unter anderem regionale Sammelmeldungen fĂŒr kleine PrimĂ€rerzeuger, prĂ€zisierte Nachweispflichten fĂŒr Importe aus NiedrigrisikolĂ€ndern und die Begrenzung der LegalitĂ€tsnachweise auf EUDR-relevante Anforderungen. Zudem wird eine zentrale Verantwortung der Kommission fĂŒr eine einheitliche Umsetzung gefordert, sowie eine Entlastung der Kontrollbehörden und eine praxisgerechte Auslegung der Vereinfachungen.
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