Infratest: AfD baut Höchstwert weiter aus
03.08.2023 - 18:05:55 | dts-nachrichtenagentur.deWĂ€re am kommenden Sonntag Bundestagswahl, wĂŒrde sie laut der Erhebung auf 21 Prozent (plus eins) kommen. StĂ€rkste Kraft wĂ€re mit 27 Prozent (minus eins) die Union.
Die Sozialdemokraten kĂ€men nur noch auf 17 Prozent (minus eins), wĂ€hrend die GrĂŒnen nach leichten Zugewinnen 15 Prozent in Aussicht hĂ€tten (plus eins). Die FDP kĂ€me unverĂ€ndert auf sieben Prozent, die Linke auf 4 Prozent und lĂ€ge damit unterhalb der Mandatsschwelle. Auf alle anderen Parteien wĂŒrden momentan 9 Prozent entfallen. Mit der Arbeit der Bundesregierung sind die Deutschen weiterhin mehrheitlich unzufrieden. Aktuell sind 21 Prozent mit der Arbeit der Ampel-Koalition von SPD, GrĂŒnen und FDP sehr zufrieden bzw. zufrieden (minus zwei). 78 Prozent sind damit weniger bzw. gar nicht zufrieden (plus drei). Jeder FĂŒnfte (19 Prozent) ist der Ansicht, eine von der Union gefĂŒhrte Bundesregierung wĂŒrde die anstehenden Aufgaben und Probleme in Deutschland besser lösen (plus zwei im Vgl. zu Dezember 2022). Ebenfalls jeder FĂŒnfte (21 Prozent) glaubt, eine CDU/CSU-gefĂŒhrte Bundesregierung wĂŒrde das schlechter tun als die Ampel-Regierung (minus drei). FĂŒr eine Mehrheit wĂŒrde eine unionsgefĂŒhrte Regierung Ă€hnlich gut (17 Prozent, minus 5) bzw. Ă€hnlich schlecht (36 Prozent, plus sechs) arbeiten. Dass der Unions-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz ein guter Bundeskanzler wĂ€re, glauben 16 Prozent der Wahlberechtigten; unter CDU-AnhĂ€ngern sind es 32 Prozent. Drei von zehn Deutschen (31 Prozent) bezeichnen Friedrich Merz als guten CDU-Parteivorsitzenden; in der eigenen AnhĂ€ngerschaft ist es jeder Zweite (50 Prozent). Derweil ist jeder Dritte (33 Prozent) der Meinung, bei der CDU wisse man genau, wofĂŒr sie steht; 61 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu. Knapp jeder Dritte (31 Prozent) ist auch der Ansicht, die CDU habe ein GespĂŒr dafĂŒr, was die Menschen in Deutschland bewegt; knapp zwei Drittel (64 Prozent) stimmen dieser Aussage nicht zu. Die Umfrage wurde vom 31. Juli bis 02. August im Auftrag des WDR fĂŒr den sogenannten "Deutschlandtrend" durchgefĂŒhrt, insgesamt 1.297 Wahlberechtigte in Deutschland wurden dafĂŒr befragt.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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