AfD, Alice Weidel

AfD will erstmals Kanzlerkandidaten aufstellen

Veröffentlicht am: 21.06.2023 um 10:49 Uhr | dpa.de

Die AfD freut sich derzeit über einen Umfrage-Höhenflug. Jetzt will die Partei auch einen Kanzlerkandidaten aufstellen. Wer kommt dafür in Frage?

  • Die AfD liegt Umfragedaten von Forsa zufolge mit 14 Prozent der Stimmen bei den unter 30-Jährigen auf Platz drei hinter den Grünen und CDU/CSU. - Bild: Daniel Karmann/dpa
    Die AfD liegt Umfragedaten von Forsa zufolge mit 14 Prozent der Stimmen bei den unter 30-Jährigen auf Platz drei hinter den Grünen und CDU/CSU. - Bild: Daniel Karmann/dpa
  • Alice Weidel, AfD-Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der AfD: Es ist «völlig offen, wer dort antritt». - Bild: Kay Nietfeld/dpa
    Alice Weidel, AfD-Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der AfD: Es ist «völlig offen, wer dort antritt». - Bild: Kay Nietfeld/dpa
Die AfD liegt Umfragedaten von Forsa zufolge mit 14 Prozent der Stimmen bei den unter 30-Jährigen auf Platz drei hinter den Grünen und CDU/CSU. - Bild: Daniel Karmann/dpa Alice Weidel, AfD-Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der AfD: Es ist «völlig offen, wer dort antritt». - Bild: Kay Nietfeld/dpa

Die AfD will nach Angaben ihrer Parteivorsitzenden Alice Weidel bei der nächsten Bundestagswahl erstmals einen Kanzlerkandidaten aufstellen. Auf die Frage, ob ihre Partei angesichts der aktuellen Umfragen über einen solchen Schritt nachdenke, sagte Weidel im RTL/ntv-«Frühstart»: «Natürlich. Wir hätten das auch ohne diese Werte getan, einen Kanzlerkandidaten aufzustellen.»

Die nächste Bundestagswahl findet regulär im Spätsommer oder Herbst 2025 statt. Bisher hatte die AfD auf die Nominierung eines Kanzlerkandidaten verzichtet. Derzeit liegt sie in Umfragen bei 18 bis 20 Prozent.

Auf die Frage, ob sie sich selbst eine solche Kandidatur zutraue, sagte Weidel: «Zutrauen kann man sich viel. Aber das ist völlig offen, wer dort antritt.» Weidel führt die Oppositionspartei zusammen mit ihrem Co-Vorsitzenden Tino Chrupalla.

Normalerweise benennen nur Parteien mit realistischer Chance auf das Amt des Regierungschefs einen Kanzlerkandidaten. Die anderen Bundestagsparteien lehnen eine Zusammenarbeit mit der AfD ab.

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