Umfragen, Deutschland

AfD erreicht mit 29 Prozent neuen Umfrage-Höchstwert

16.05.2026 - 15:49:31 | dpa.de

Die AfD kommt laut Insa-Umfrage auf einen Rekordwert. Und der Vorsprung vor der Union wÀchst noch stÀrker.

Die AfD erreicht ihren höchsten je auf Bundesebene gemessenen Wert - die Union fĂ€llt zurĂŒck. (Archivbild) - Foto: Carsten Koall/dpa
Die AfD erreicht ihren höchsten je auf Bundesebene gemessenen Wert - die Union fĂ€llt zurĂŒck. (Archivbild) - Foto: Carsten Koall/dpa

Die AfD steigt in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa auf 29 Prozent - den höchsten je auf Bundesebene fĂŒr sie gemessenen Wert. Sie verbessert sich damit in der Erhebung fĂŒr die «Bild am Sonntag» gegenĂŒber der Vorwoche um einen Prozentpunkt. Die Union fĂ€llt um einen Punkt auf 22 Prozent zurĂŒck - bei Insa ihr schwĂ€chster Wert seit mehr als vier Jahren. Der Abstand zwischen beiden Parteien vergrĂ¶ĂŸert sich damit auf sieben Punkte.

Auch die SPD verliert einen Punkt und könnte im theoretischen Fall einer Bundestagswahl am kommenden Sonntag nur noch mit 12 Prozent rechnen. Zusammen erreichen Schwarz-Rot nur noch 34 Prozent.

GrĂŒne legen leicht zu

Die GrĂŒnen legen dagegen leicht zu und steigen auf 14 Prozent. Es ist ihr bester Wert beim Insa-Institut seit zweieinhalb Jahren. Die Linke verliert einen Punkt und landet bei 10 Prozent. FDP und BSW kommen weiter nur auf 3 Prozent und wĂ€ren damit klar nicht im Bundestag vertreten.

Andere Institute sahen die AfD zuletzt zwischen 25 und 28 Prozent und die Union zwischen 22 und 24 Prozent. Die maximale Fehlertoleranz gibt Insa mit plus/minus 2,9 Prozentpunkten an. Zugrunde liegen die Antworten von 1.203 Befragten aus dem Zeitraum vom vergangenen Montag bis Freitag. 

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. GrundsÀtzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige WahlausgÀnge.

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