Forsa, AfD

Forsa: AfD weiter stÀrkste Kraft - Union und Linke legen zu

19.08.2025 - 14:29:09 | dts-nachrichtenagentur.de

Die AfD liegt in der aktuellen Sonntagsfrage von Forsa in der WĂ€hlergunst weiterhin vorn.

Alice Weidel (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Alice Weidel (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
In der wöchentlichen Erhebung fĂŒr das "Trendbarometer" der Sender RTL und ntv kommt die Partei unverĂ€ndert auf 26 Prozent. Die CDU/CSU verbessert sich im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 25 Prozent, liegt damit jedoch weiterhin nahe am historischen Tiefstwert von 24,1 Prozent, den Armin Laschet (CDU) bei der Bundestagswahl 2021 erzielte. Die SPD verharrt bei 13 Prozent.

Die GrĂŒnen verlieren einen Punkt und kommen auf 12 Prozent, wĂ€hrend die Linke um einen Punkt zulegt und ebenfalls 12 Prozent erreicht. Das BĂŒndnis Sahra Wagenknecht (BSW) fĂ€llt auf 3 Prozent (-1). FDP (3 Prozent) und sonstige Parteien (6 Prozent) bleiben unverĂ€ndert. Bei der EinschĂ€tzung der politischen Kompetenz liegt die Union mit 20 Prozent vorne (+1), gefolgt von der AfD mit 12 Prozent. SPD (6 Prozent), GrĂŒne (5 Prozent) und Linke (5 Prozent) liegen dahinter. Die HĂ€lfte der BundesbĂŒrger (50 Prozent) traut jedoch keiner Partei zu, die Probleme im Land zu lösen. Die wirtschaftlichen Erwartungen der Befragten verschlechtern sich weiter: Nur 15 Prozent von ihnen erwarten eine Verbesserung der Lage (+1 Prozentpunkt), 63 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung - ein neuer Höchstwert. 20 Prozent gehen von gleichbleibenden VerhĂ€ltnissen aus. Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind derzeit 30 Prozent der BundesbĂŒrger zufrieden, ein Punkt mehr als in der Vorwoche und nur knapp ĂŒber seinem bisherigen Tiefstwert. Zwei Drittel (67 Prozent) Ă€ußern Unzufriedenheit. 46 Prozent der Befragten halten Merz fĂŒr mit dem Amt ĂŒberfordert, 48 Prozent sehen ihn dem Amt gewachsen. Besonders groß sind die Zweifel unter den AnhĂ€ngern von AfD (78 Prozent), Linke (69 Prozent) und SPD (39 Prozent). Auch sein FĂŒhrungsstil wird in der Umfrage kritisch bewertet: 58 Prozent der BundesbĂŒrger meinen, Merz treffe Entscheidungen zu hĂ€ufig allein und ohne Abstimmung. Selbst unter den AnhĂ€ngern der CDU/CSU teilen 44 Prozent diese Kritik. Zudem lehnen 70 Prozent der Befragten Merz` FĂŒhrungsanspruch auf europĂ€ischer Ebene ab und wĂŒnschen sich, dass er sich stĂ€rker auf innenpolitische Fragen konzentriert. Diese Auffassung vertreten ebenfalls Mehrheiten innerhalb der Unions-AnhĂ€ngerschaft. DarĂŒber hinaus sind 78 Prozent der Ansicht, Merz gebe zu viele Versprechen ab, die er nicht einlösen könne - eine EinschĂ€tzung, die auch von einer Mehrheit der CDU/CSU-AnhĂ€nger (55 Prozent) geteilt wird. FĂŒr die Daten zu den ParteiprĂ€ferenzen, zur politischen Kompetenz und zu den Wirtschaftserwartungen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland im Zeitraum vom 12. bis 18. August insgesamt 2.502 Personen Befragt. Die Daten zur Wahrnehmung von Friedrich Merz basieren auf der Befragung von 1.002 BundesbĂŒrgern im Zeitraum vom 15. bis 18. August.

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